NCP mit zentral verwaltbaren VPN-Clients für Android und Windows 8


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    Auf den Einsatz in Unternehmensnetzen zugeschnitten sind die neuen VPN-Produkte für Windows 8 und Android von NCP engineering. Für Android ab Version 4.x hat die Firma zwei neue VPN-Clients herausgebracht. Der NCP Secure Enterprise Android Client lässt sich auf Tablets und Smartphones unter Android installieren.

    Die Software ermöglicht eine zentrale Verwaltung dieser Systeme über das NCP Secure Enterprise Management (SEM). Es unterstützt neben Android auch MacOS X, diverse Windows-Spielarten und Linux. Das heißt, sicherheitsbewusste Unternehmen können damit eine unternehmensweite und plattformübergreifende Remote-Access-VPN-Infrastruktur aufbauen. Mit ihr lassen sich auch grundlegende Sicherheitseinstellungen zentral verwalten, etwa User-Konfigurationen und das Verteilen von Zertifikaten.

    Das zweite neue Android-Produkt ist eine Variante des Enterprise-VPN-Clients mit integrierter Lizenzverwaltung. Diese erfolgt über den Volume License Server (VLS) von NCP. Speziell für Firmen, in denen viele VPN-Clients der Firma im Einsatz sind, vereinfacht der VLS das Bereitstellen, Verwalten und Updaten der Client-Software.

    Windows 8: VPN-Client Firewall, Connector

    NCP Secure Enterprise Client jetzt auch für Windows 8 Ebenfalls neu ist Version 9.31 des NCP Secure Enterprise Client für Windows. Sie unterstützt nun Microsofts jüngste Windows-Version 8, und zwar Enterprise und Professional.

    Die Software-Suite von NCP enthält neben dem VPN-Client eine Personal Firewall und einen Connector. Dieser stellt die Verbindung zum Internet her. Eine Besonderheit ist, dass sich die Firewall an die "Sicherheit" der Verbindung automatisch anpasst: Nutzt der User ein "unsicheres" Netz, etwa ein öffentliches Wireless LAN, gelten schärfere Regeln. Ist er mit einem Firmen-WLAN verbunden, wird das Sicherheitsniveau reduziert.

    NCP hat in den Secure Enterprise Client eine so genannte Access-Point-Name-Funktion (APN) integriert. Sie soll die Nutzung von SIM-Karten vereinfachen. Laut Hersteller müssen Anwender beim Wechsel zu einer SIM-Karte eines anderen Providers nicht mehr manuell den mobilen Access Point eingeben, von dem aus sie auf das Internet zugreifen. Die Konfiguration der mobilen Datenverbindung wird automatisch aus der eingesetzten SIM-Karte und der zugehörigen ProviderID erstellt. Dies ist vor allem im Ausland von Vorteil, wenn ein User die SIM-Karte eines günstigen Providers vor Ort nutzen möchte.

    Weitere Funktionen der neuen Version der VPN Client Suite:

    • Mobile Anwender erhalten einen Hinweis auf eine fehlende Netzwerkverbindung bei der Anmeldung an einem Hotspot,
    • Support von Screen-Readern,
    • erweiterte Log-Einstellungen für eine einfachere Diagnose von Fehlern.

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    Bild von Bernd Reder
    Bernd Reder ist seit über 20 Jahren als Journalist zu den Themen IT, Netzwerke und Telekommunika­tion tätig. Zu seinen beruflichen Sta­tionen zählen unter anderem die Fachtitel "Elektronik" und "Gateway".
    Bei der Zeitschrift "Network World" war Reder als stellver­tretender Chefredakteur tätig. Von 2006 bis 2010 baute er die Online-Ausgabe "Network Computing" auf.
    Derzeit ist Bernd Reder als freier Autor für diverse Print- und Online-Medien sowie für Firmen und PR-Agenturen aktiv.
    // Kontakt: E-Mail, XING //

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    1 Kommentar

    Relativ interessant könnte noch die VPN-Software OkayFreedom sein, welche auch zum kostenlos download zur Verfügung steht.
    Einfache Bediengung, sehr geeignet für Unternehmenszwecke.