NetCrunch 7: Monitoring von ESXi und Apache, Support für NetFlow

    AdRem Software veröffentlichte die Version 7 von NetCrunch, einer Lösung für das Netzwek-Monitoring. Sie überwacht sowohl die Netzinfrastruktur als auch Server und Anwendungen. Das neueste Release bringt einige wesentliche Verbesserungen, darunter das Monitoring von VMware ESX(i) und Apache. Hinzu kommt ein HTML5-Client für mobile Geräte.

    NetCrunch bietet die in dieser Produktkategorie gängigen Möglichkeiten zur Überwachung von Netzwerken. Laut Hersteller kann es 65 vordefinierte TCP/UDP-Dienste auf ihre Verfügbarkeit und Performance prüfen, darunter DNS, FTP, HTTP, POP3 und SMTP. Hinzu kommt die Unterstützung für SNMP, um Geräte wie Router, Switches, Firewall oder Drucker zu überwachen.

    Support für NetFlow

    Neu in der Version 7 ist der NetFlow Traffic Server, der die Daten auswerten kann, die er von verschiedenen Netzwerkgeräten erhält. Er unterstützt er Protokolle wie IPFix, NetFlow, sFlow, JFlow, netStream, CFlow, AppFlow und rFlow. NetCrunch importiert diese Informationen in die Monitoring-Datenbank, so dass sich der Traffic nicht nur bezogen auf IP-Adressen, sondern auf Geräte bezogen messen lässt.

    NetCrunch wertet in der Version 7 auch NetFlow-Daten aus.

    Monitoring von Windows, Unix, VMware

    Die Überwachung auf der Ebene von Betriebssystemen und Applikationen unterstützt Windows, Linux, Mac OS sowie verschiedene BSD-Varianten. Die Software erfasst Daten von Windows-Maschinen über WMI, so dass keine Installation eines Agents erforderlich ist. In NetCrunch 7 kommen Monitore für den Web-Server von Apache sowie für VMware ESX(i) neu hinzu.

    Zusätzliche Daten lassen sich mit einer weiteren neuen Komponente namens Open Monitor in das System füttern. Sie eignet sich für die Überwachung von Geräten und Anwendungen, die eine eigene Schnittstelle benötigen. Diese kann beispielsweise in Form von periodisch ausgeführten Scripts implementiert werden, deren Output an NetCrunch übergeben wird.

    Erneuerte Konsole und mobiler Client

    Verbesserungen bringt die Version 7 auch bei der Benutzerschnittstelle. Zum einen hat AdRem die Konsole aufgeräumt, die Navigation verbessert und ein Dashboard hinzugefügt. Zum anderen entwickelte die Firma einen HTML5-Client für mobile Geräte, so dass Administratoren auch von unterwegs auf wichtige Systeminformationen zugreifen können.

    Systemvoraussetzungen und Preise

    NetCrunch 7 erfordert für seine Installation einen Windows Server ab 2003 R2 und bringt einen eigenen Web-Server sowie eine SQL-Datenbank mit. Für die Konsole setzt es am Client mindestens Windows Vista voraus.

    Eine Lizenz für 50 Geräte kostet 1300 Euro, wobei pro Device beliebig viele Dienste oder Anwendungen überwacht werden können. Eine 30-Tage-Testversion kann von der Website des Herstellers heruntergeladen werden.

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