Inventarisierung: LogInventory 6.6 erfasst nun auch Windows 10

    Ein Update hat das Software-Haus LogIn GmbH aus München seinem gleichnamigen Netzwerk-Inventarisierungs-Tool spendiert. So unterstützt Version 6.6 von LogInventory nun auch Microsoft Windows 10 (Build 10240). Außerdem enthält das Download-Paket die vorkonfigurierte Datenbank Microsoft SQL Server 2012 Express. Sie ersetzt das bei den Vorgängerversionen verwendete MS SQL 2008 R2 Express.

    LogInventory 6.6 - Inventarisierung der Hard- und Software in Windows-NetzenÜberarbeitet hat LogIn das Modul, mit dem sich Systeme und Applikationen in einem Netzwerk erfassen lassen. So wurde die Funktion optimiert, die Hotfixes erkennt. Auch die Liste mit Beispielen für den Einsatz der PowerShell hat der Hersteller erweitert.

    Dadurch sollen auch Nutzer ohne tiefgreifende Kenntnisse der Microsoft PowerShell in die Lage versetzt werden, Informationen über den Hard- und Software-Bestand auszuwerten.

    Details zur Software

    Ausführliche Informationen zu LogInventory sind in diesem Datenblatt zu finden. Es enthält auch eine Aufstellung der Funktionen der Software, inklusive eines Vergleichs mit den Vorgängerversionen.

    Die Inventarisierungs-Software sammelt die Daten aller im Netzwerk vorhandenen Windows-PCs und anderer Systeme, die über eine IP-Adresse verfügen. Auch Geräte, die SSH (Secure Shell) beziehungsweise SNMP (Simple Network Management Protocol) unterstützen, werden zur Erfassung der Hardware- und Software-Informationen gescannt. Das sind beispielsweise Print-Server, Switches, Router sowie Mac- und Linux-Rechner.

    Agentenloser Betrieb

    LogInventory 6.6 - Implementierung und FunktionLogInventory wird zentral auf einem PC oder Server mit Microsoft .NET Framework 4.5 und Windows installiert. Unterstützt werden die Client-Versionen von Windows ab Vista bis Windows 10 sowie die Server-Ausgaben ab Windows Server 2008 SP2. Gut ist, dass auf den Clients und Netzwerksystemen, die gescannt werden, kein Agent implementiert werden muss.

    Die SQL-Server-2012-Express-Datenbank reicht laut LogIn aus, um bis zu 1.000 Endgeräte zu überprüfen. In großen Netzwerken mit mehr als 1.000 Systemen ist die Standard-Version von SQL Server erforderlich.

    Preise und Testversion

    Wer das Tool ausprobieren möchte, kann das ohne Risiko tun. Eine kostenlose Ausgabe der Software, die bis zu 20 "Assets" unterstützt, steht auf dieser Web-Seite von LogIn zum Herunterladen bereit.

    Der Preis von LogInventory basiert auf der Zahl der verwalteten Assets. Interessenten können ihn mithilfe dieses Online-Formulars errechnen. Zwei Preisbeispiele: Für 50 Endsysteme, die inventarisiert werden, sind 300 Euro fällig. Bei einem mittelgroßen Netzwerk mit 250 Systemen sind es 1375 Euro.

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