Neue Lizenz: Weg frei für Powershell auf Linux und Mac

    Microsoft stellt die PowerShell unter die liberale Lizenz Community Promise, die beispielsweise auch für die Common Language Infrastructure von .NET gilt. Sie erlaubt es nun jedem, PowerShell auf beliebige Betriebssysteme zu portieren, ohne dafür einen Vertrag mit Microsoft abschließen oder patentrechtliche Konsequenzen fürchten zu müssen.

    Neben lizenzrechtlichen Erleichterungen soll die eben veröffentlichte Spezifikation für PowerShell 2.0 zur Portierung auf andere Plattformen ermuntern. Microsoft wird PowerShell nach den bisherigen Bekundungen nicht selbst für Systeme anderer Anbieter entwickeln. Es ist aber dennoch daran interessiert, dass Windows-Administratoren die ihnen vertraute Script-Umgebung auch auf konkurrierenden Plattformen vorfinden.

    Unix-Derivate wie Mac OS X oder Linux leiden keinen Mangel an mächtigen Shells, aus der Sicht von Microsoft ist Powershell eine weitere Option mit dem Vorteil, dass sie auch unter Windows verfügbar ist. Schon vor Liberalisierung der Lizenzbedingungen begann das PASH-Projekt mit der Implementierung von PowerShell für Unix und Windows Mobile. Nach Informationen auf der Website hat es bisher rund die Hälfte der Powershell-Klassen und 40 % der Framework-Funktionen umgesetzt. Unter den verschiedenen Unix-Derivaten setzt es Mono voraus, die Open-Source-Implementierung von .NET.

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