Novell erweitert ZENworks um Mobile Management

    Novell folgt dem allgemeinen Trend, Tools für das PC-Management um Funktionen zur Verwaltung mobiler Geräte zu ergänzen. ZENworks Mobile Management unterstützt via ActiveSync die zentrale Administration von Android, iOS, Windows Phone und Symbian.

    Treibende Kraft für die Entwicklung von MDM-Software ist die Verbreitung von Smartphones und Tablets in Unternehmen, seien es offizielle Arbeitsgeräte oder private Smartphones, mit denen Mitarbeiter auf das Firmennetz zugreifen möchten. Fast zeitgleich mit Novell veröffentlichte baramundi sein Modul Mobile Device, Microsoft bietet solche Funktionen in SCCM 2012 sowie Intune an und Matrix42 integrierte eine solche Komponente als einer der ersten im Markt.

    Inventarisierung, Zugriff auf Netzlaufwerke, Policies

    ZENworks Mobile Management (ZMM) deckt die Palette der Funktionen ab, die für eine zentrale Verwaltung und Sicherung von Smartphones und Tablets üblich sind. Dazu zählen die automatische Erfassung der Geräte über die ActiveSync-Benutzerdaten, ihre Inventarisierung, Distribution von Apps und der Zugriff auf File-Shares sowie auf Anwendungen im Unternehmen.

    Ein wesentlicher Aspekt des Mobile Device Management besteht in der Durchsetzung verbindlicher Policies, um die Sicherheit zur erhöhen und Datenverluste zu vermeiden. So können Administratoren mit ZMM die Verschlüsselung von Daten auf den mobilen Geräten erzwingen, Regeln für Passwörter vorgeben und bei Verlust eines mobilen Clients diesen remote löschen bzw. sperren. Dabei besteht die Möglichkeit, nur firmenspezifische Daten zu entfernen und private Inhalte zu erhalten, wenn es sich um ein Gerät des Mitarbeiters handelt.

    ZMM kostet pro Device 70 Euro, darin enthalten ist ein Wartungsvertrag für 1 Jahr. Letzterer kostet für jedes Folgejahr 15 Euro. Alternativ kann die Software über ein Abo bezogen werden, dieses beläuft sich auf 29 Euro pro Jahr.

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