OCZ stellt Managementsystem für SSDs vor

    Für seine eigenen Solid State Drives (SSDs) hat die OCZ Technology Group eine Management-Software entwickelt. Mit ihr lassen sich die Flash-Speicherlaufwerke der Enterprise-Klasse des Unternehmens zentral überwachen und verwalten, die in Servern, Appliances und Storage-Systemen eingesetzt werden.

    OCZ StoragePro XL 1.1 - Web-FrontendStoragePro XL 1.1 greift über das Netzwerk auf die Host-Systeme zu und stellt auf einem Web-GUI Informationen über die Laufwerke zur Verfügung. Daneben steht ein Command Line Interface inklusive einer Reihe von Scripts bereit.

    Überwacht werden unter anderem die Auslastung der Speicherkomponenten, deren Leistungsdaten und die verbleibende Lebensdauer. Der Systemverwalter kann zudem Alarmmeldungen definieren, etwa wenn bestimmte SSDs einen bestimmten Füllstand erreicht haben oder die Zahl der defekten Speicherzellen einen kritschen Wert überschreitet. Mithilfe der Software lassen sich zudem Firmware- und BIOS-Updates einspielen oder das Fernlöschen von Laufwerken initiieren.

    Nach dem Start führ StoragePro XL eine Inventarisierung der Hosts beziehungsweise der von ihnen genutzten Solid State Drives durch. Dabei werden folgende Flash-Speicher von OCZ identifiziert: Deneva 2, Talos 2, Z-Drive R4 und ZD-XQL Accelerator. Alternativ dazu kann der IT-Administrator von Hand Hosts hinzufügen. Die Management-Software setzt die Installation eines Agents auf den Host-Systemen voraus.

    StoragePro XL unterstützt Hosts, die unter Windows 7 und 8, Windows Server 2008 R2 oder 2012 sowie den Linux-Distributionen CentOS und Red Hat Enterprise Linux (jeweils ab Version 6.0) laufen. Die Bedienung erfolgt über die Browser Firefox, Chrome oder Internet Explorer.

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