OpManager 9.4: Monitoring von Windows 2012, SQL Server 2012

    ManageEngine veröffentlichte die Version 9.4 seiner Monitoring-Software OpManager. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen die Überwachung von Windows 8, Server 2012 und SQL Server 2012, sowie eingebauter Support für NetApp-Storage. Als Repository lässt sich ab sofort auch PostgreSQL nutzen, zudem können iPhones dank einer neuen App als Clients eingesetzt werden. Neu ist auch das SSO über Active Directory.

    OpManager ist eine Lösung für die Netzwerküberwachung und erlaubt das Monitoring sowohl von Netz-Equipment wie Switches, Router und Firewalls als auch von Servern (unter Windows, Linux, VMware, u.a.) plus Anwendungen wie Datenbanken und Exchange.

    Erweiterte Plattform-Unterstützung

    ManageEngine zieht im Release 9.4 den Support für wichtige unterstützte Systeme nach, die ihrerseits kürzlich aktualisiert wurden. Dazu zählen die Microsoft-Betriebssysteme, SQL Server und Hyper-V. Administratoren können nun eigene EventLog-Regeln für den Microsoft-Hypervisor hinzuzufügen und individuelle WMI-Monitore für Hosts sowie virtuelle Maschinen erstellen. Zu den Systemen, die in der Version 9.4 erstmals per Voreinstellung berücksichtigt werden, zählt auch NetApp.

    Neu in Hinblick auf die Microsoft-Plattform ist auch das Single-Sign-on über das Active Directory. Benutzer können sich über den Verzeichnisdienst authentifizieren und erhalten ihre Zugriffsrechte auf Basis ihrer Zugehörigkeit zu AD-Gruppen.

    Option für kostengünstige Datenbank

    ManageEngine erweitert mit dem Upgrade nicht nur die Zahl der überwachbaren Plattformen, sondern unterstützt in der Software selbst die Nutzung zusätzlicher Systeme. So kann nun die Open-Source-Datenbank PostgreSQL für das Repository eingesetzt werden. Außerdem können Administratoren ihr iPhone als Client verwenden, die neue App gibt unter anderem Einblick in die Performance der überwachten Geräte und in auftretende Ereignisse.

    OpManager 9.4 existiert in einer Essentials und in einer Enterprise Edition. Letztere enthält eine Failover-Unterstützung und lässt eine größere Zahl an überwachten Geräten zu. Die Preise beginnen bei 1780 Euro für 50 Geräte. Der Hersteller bietet zudem eine Free Edition, die sich auf die Basisfunktionen beschränkt und nur einem Administrator die Überwachung von bis zu 100 Systemen erlaubt.

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