Patch-Management-Modul von G Data jetzt verfügbar

    Der deutsche IT-Sicherheitsspezialist G Data hat die zur CeBIT angekündigte Erweiterung PatchManagement für seine Sicherheitssoftware nun auf den Markt gebracht. Das Tool ist für den Einsatz mit G Data AntiVirus, G Data ClientSecurity und G Data EndpointProtection vorgesehen.

    G Data PatchManagement - Daten zu Exploits und PatchesIT-Verwalter können mit der Software von G Data Patches schrittweise installieren. Als Basis dient eine Datenbank von über 15.000 zertifizierten Updates. Nach Angaben des Herstellers werden darin nur Updates aufgeführt, die zu den installierten Programmversionen kompatibel sind. Damit sollen fehlerhafte Updates ausgeschlossen werden, die eine Deinstallation des Patches oder gar eine Neuinstallation einer Applikation nach sich ziehen.

    Funktionen im Überblick

    Hier eine Auflistung der wichtigsten Funktionen von PatchManagement:

    • Verwaltung der firmeninternen Patch-Policies unabhängig von der Ausstattung der Clients,
    • Automatisierung der Patch-Verwaltung für unterschiedliche Clients,
    • Unterstützung von Windows bis hin zu Windows 8,
    • Klassifizierung der Patches nach Dringlichkeit. Die Prioritäten kann der Systemverwalter selbst festlegen.
    • Software-Inventarisation im gesamten Unternehmensnetzwerk mit Black- und Whitelisting für Anwendungen.
    • Integration von PatchManagement im G Data Administrator und im ReportManager. Damit hat der Administrator von einer Konsole aus den Überblick über den Patch-Status im Netzwerk.
    • Scheduling-Konfigurationsoptionen, um das Patching an die Abläufe im Unternehmen anzupassen, etwa kein Einspielen von Updates während Stoßzeiten oder der Kernarbeitszeit.
    • Client- oder Gruppen-Erkennung sowie Deployment-Jobs für eine zügige Update-Verteilung.

    Systemanforderungen

    Zu den Systemanforderungen von PatchManagement: Auf den Rechnern muss ein Security Client von G Data installiert sein. Unterstützt werden die 32- und 64-Bit-Versonen von Windows 7, 8 und Vista. Für XP ist nur eine 32-Bit-Version vorhanden. Zudem stehen Clients für Windows Server 2003, 2008 und 2012 zur Verfügung. Die zweite Komponente ist der G Data ManagementServer. Auch er ist in einer 32- und 64-Bit-Version verfügbar.

    Nach Angaben von G Data stehen für 90 Prozent der Exploits, die in "freier Wildbahn" kursieren, unmittelbar nach ihrem Auftreten Patches bereit. Selbst für 70 Prozent der veralteten Anwendungen und Betriebssysteme sind Updates verfügbar.

    Etwa 70 Prozent der Schwachstellen werden von Hackern und Cyber-Kriminellen aktiv für Angriffe genutzt. Ein Problem ist somit nicht, dass es keine Updates gibt, sondern dass Systemmanager diese nicht auf den betroffenen Rechnern einspielen. Das kann mehrere Gründe haben: Überlastung des IT-Personals, mangelndes Wissen, dass für bestimmte Anwendungen Patches vorliegen oder Angst vor Kompatibilitätsproblemen, wenn solche Updates eingespielt werden.

    Patch-Management-Lösungen wie die von G Data automatisieren weitgehend die Suche nach Patches und die Überprüfung der Rechner auf zu patchende Anwendungen hin.

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