Poster für vCSA 6: Anforderungen, Topologien, Maximums, CLI-Tools


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    VMware vCSA 6.0 installierenVMware veröffent­lichte ein kosten­loses PDF-Poster, das die wichtig­sten Infor­mationen zu vCenter Server Appliance (vCSA) 6.0 ver­sam­melt. Dazu zählen die System­voraus­setzungen, unter­stützte Topo­logien, wichtige Befehle für die Kommando­zeile sowie zahl­reiche Links zu Artikeln in der Knowledge Base.

    vSphere 6.0 brachte erhebliche Änderungen für das Linux-basierte vCSA, das nun als echte Alternative zu einem vCenter-Server unter Windows dient. Zu den wichtigsten Neuerungen gehörten eine vollständig überarbeitete Installation sowie die Option, das in den Platform Service Controller (PSC) integrierte SSO-Modul als externe Instanz aufzusetzen.

    Abhängig von der gewählten Deployment-Option und der Zahl an verwalteten Hosts benötigt die VM für das vCSA eine entsprechende Ausstattung mit vCPUs, RAM und Storage. Das Poster listet diese Werte für verschieden große Umgebungen auf.

    Das vCSA ist bei der Skalierbarkeit mit der Windows-Version von vCenter gleichgezogen und unterstützt die gleiche Zahl an Hosts und VMs. Darüber hinaus ist es interessant zu wissen, wo die Obergrenzen für SSO liegen. Eine eigene Tabelle gibt Auskunft über das Maximum an PSC-Instanzen pro Domain oder Site sowie die zulässige Zahl an vCenter-Server in einer SSO-Domäne.

    Poster für VMware vCenter Server Appliance (vCSA) 6.0

    Die neue Deployment-Option mit einem externen PSC-Controller erlaubt verschiedene Kombinationen aus vCSA mit externem oder eingebettetem PSC. Aktuell unterstützt VMware hier eine erhebliche Vielfalt, aber diverse Topologien gelte als Deprecated und sind künftig nicht mehr zulässig. Mehrere Grafiken zeigen, welche die bevorzugten Konfigurationen sind und welche man vermeiden soll.

    Für das Management des vCSA bietet VMware seit dem Update 1 unter https://<vCSA-Hostname-oder-IP>:5480 wieder eine Web-basierte Oberfläche, das so genannte Virtual Appliance Management Interface (VAMI).

    In einigen Fällen muss man jedoch die Linux-Shell bemühen, wo eine Reihe von Dienst­programmen für alle möglichen Wartungs­aufgaben zur Verfügung steht. Das Poster enthält dafür die wichtigsten Befehle.

    Abgerundet wird das dicht bedruckte PDF durch eine Vielzahl von nützlichen Links auf KB-Artikel zu vCSA. Das Poster kann hier kostenlos abgerufen werden.

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