Preview-Updates für Windows 10 kommen nun über WSUS


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    Windows Server Insider PreviewMicrosoft veröffent­lichte die Pre­view 18990 für Windows 10 20H1. Die Neuerungen für das Betriebs­system fal­len gering aus, aber interes­sant ist die ergän­zende Ankün­digung, dass Pre-Releases für Windows 10 künftig über WSUS kommen. Sie sollen vorerst monat­lich erscheinen und später dem Insider Slow Ring folgen.

    Der Build 18990 von Windows 10 20H1 führt die Möglichkeit ein, auch UWP-Apps aus der letzten Sitzung nach dem erneuten Anmelden automatisch zu starten. Hinzu kommen kleinere Verbes­serungen für das Subsystem für Linux (WSL), das Microsoft für das Frühjahrs-Update 2020 von Grund auf erneuert hat.

    Erste Feature-Updates bereits verfügbar

    Parallel zur Freigabe von Build 18990 kündigte der Hersteller in einem Blog-Post an, dass Previews von Windows 10 künftig über WSUS ausgeliefert werden. Die Ankündigung verwendet den Begriff Pre-Releases, der keinen der Verteilerringe des Insider-Programms bezeichnet.

    Microsoft liefert Feature-Updates für Previews von WIndows 10 seit September über WSUS aus.

    Ab Windows 10 1909 sollen die Preview-Feature-Updates im monatlichen Rhythmus erscheinen und sich später am Slow Ring des Insider-Programms orientieren. Erste Previews sind aber bereits seit dem 24. September über WSUS verfügbar. Wer aber Previews über den Fast Ring bekommen möchte, muss diese wie bisher beziehen.

    Eigenes Produkt für Preview-Updates

    Um diese zu erhalten, wählt man das neu hinzuge­kommene Produkt Windows Insider Pre-Release aus. Darüber hinaus sollte man sicher­stellen, dass man die Klassifizierung Upgrades aktiviert hat.

    Preview-Upgrades muss man als eigene Produkte in WSUS abonnieren.

    Eine weitere Voraussetzung für die Verteilung der Previews auf diesem Weg besteht natürlich darin, dass auf den Clients eine Preview läuft bzw. diese zum Empfang solcher Builds konfiguriert sind.

    Das Patch-Management der Previews, also der Bezug von kumulativen und anderen Updates erfolgt jedoch dann über das Produkt Windows 10, version 1903 and later. Dieses Release von Windows 10 wurde erstmals als eigenes Produkt definiert, nachdem zuvor alle Versionen des Betriebs­systems über Windows 10 aktualisiert wurden.

    Eine einzige Update-Quelle für Previews

    Die Verfügbarkeit von Previews über WSUS hat den Vorteil, dass Admins für die Updates der betroffenen Rechner nur mehr eine Quelle konfigurieren müssen. Bisher musste man entweder Dual Scan aktivieren, um OS-Updates über Windows Update for Business (WUfB) zu erhalten, oder es dem Benutzer überlassen, neue Previews manuell herunter­zuladen (über den Link "Online nach Updates von Microsoft Update suchen").

    Die Verteilung von Preview-Feature-Updates über WSUS kommt auch SCCM-Anwendern zugute. Um sie in Software Update Points integrieren zu können, benötigen diese aber mindestens den Configuration Manager in der Version 1906.

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