ProfileUnity: Profile unter Windows 7, XP und Citrix managen

    Liquidware Labs bringt die Version 4.8 von ProfileUnity, einem Tool für die Verwaltung von Benutzerumgebungen. Im Wesentlichen ist es eine intelligente Alternative zu Server-gespeicherten Profilen, kann aber auch individuelle Einstellungen auf Basis verschiedener Kriterien automatisch erzeugen. Die neue Version verringert die Gefahr von Schreibkonflikten, wenn Benutzer an mehreren PCs angemeldet sind, und unterstützt Office 2010.

    ProfileUnity gehört zu einer Kategorie von Tools, deren Aufgabe in der Ablösung der Benutzerumgebung von einer bestimmten Windows-Installation besteht. Der Vorteil dieses Vorgehens besteht darin, dass Benutzer ihre Daten und Einstellungen auf allen Rechnern vorfinden, an denen sie sich anmelden. Grundsätzlich erfüllen auch die Windows-eigenen Roaming Profiles diese Aufgabe, in der Praxis leidet ihre Umsetzung unter vielen Schwächen.

    Schnelleres An- und Abmelden, weniger Schreibkonflikte

    ProfileUnity setzt hier an und reduziert etwa die Logon- und Logoff-Zeiten, indem es das Hin- und Herkopieren der gesamten User-Profile zwischen Desktop und Server vermeidet. In der Version 4.8 synchronisert das Tool nur mehr die tatsächlichen Änderungen, die bestimmte Anwendungen in den Profilen vorgenommen haben.

    Damit reduziert sich das Risiko von Schreibkonflikten, für die Server-gestützte Profile nototisch sind. Daher eignet es sich auch für Umgebungen, in denen sich Benutzer parallel an lokalen und virtuellen Desktops anmelden oder auf Sessions am Terminal- bzw. XenApp-Server zugreifen.

    Übersetzung zwischen den Formaten von XP und Windows 7

    Liquidware Labs konzentriert sich im Wesentlichen auf das Management vorhandener Profile, kann aber auch Konfigurationen für neue Benutzer oder ganze Gruppen vorab bereitstellen. So können Administratoren damit MAPI-Einstellungen oder Ordnerumleitungen festlegen.

    Die Fähigkeit des Tools, die Profile zwischen den inkompatiblen Formaten von XP und Vista/Windows 7 zu übersetzen, macht es auch für Migationsprojekte interessant. Es kann nicht nur die vorhandenen Daten und Einstellungen der Benutzer übernehmen, sondern diese auch in einem Mischbetrieb im jeweils erforderlichen Format bereitstellen.

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