Quest nutzt Mokafive für offline-fähige virtuelle Desktops

    Quest Software schloss eine Partnerschaft mit Mokafive, dem Anbieter einer Software für offline-fähige, lokal ausgeführte virtuelle Desktops. Sie ergänzt Quests eigenen, strikt zentralistischen Ansatz mit vWorkspace. Die Kooperation ist ein erster Schritt, um vWorkspace mit Offline-Fähigkeiten auszustatten und mit Citrix und VMware gleichzuziehen. Derzeit reduziert sich die Zusammenarbeit mit Mokafive jedoch noch auf Vertrieb und Support, die Integration der Produkte steht noch aus.

    Als ein Manko von Server Hosted Virtual Desktops (SHVD) gilt, dass Endgeräte den permanenten Zugriff auf einen virtuellen Desktop im Rechenzentrum benötigen. Die Offline-Nutzung war in diesem Modell anfangs nicht vorgesehen. Mittlerweile bieten die beiden Marktführer Citrix und VMware mit XenClient beziehungsweise Local Mode eine solche Möglichkeit an.

    Quest, das mit vWorkspace als Nummer 3 im Markt für Desktop-Virtualisierung gilt, zieht nun mit der neuen Partnerschaft nach. Mokafive kombiniert die lokale Ausführung von virtuellen Desktops auf Basis eines Typ-2-Hypervisors wie VMware Player oder VirtualBox mit einem zentralen Management.

    Integration von vWorkspace und Mokafive

    Eine Offline-Fähigkeit von Desktops, die über vWorkspace bereitsgestellt werden, würde jedoch voraussetzen, dass zentral und lokal ausgeführte Instanzen synchronisiert werden, oder dass Notebook-Nutzer ihren zentralen Desktop aus- und wieder einchecken können, um ihn unterwegs zu nutzen. Ein derartige Integration zwischen zwischen vWorkspace und Mokafive existiert derzeit nicht, ebensowenig wie ein übergreifendes Image-Management oder gar eine gemeinsame Management-Konsole.

    Quest gab bis dato keine Pläne für eine engere Verzahnung der beiden Produkte bekannt. Anwender außerhalb der USA profitieren von dem Deal, weil Quest den Support für Mokafive übernimmt und diesen in den Sprachen der jeweiligen Länder anbietet.

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