Quest vRanger 5.2 mit neuen Backup- und Replikationsfunktionen


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    Ein "Facelifting" hat Quest Software seiner vRanger-Software verpasst. Version 5.2 soll nach Angaben des Herstellers in VMware-Umgebungen das Erstellen von Backups, das Replizieren von Daten und die Wiederherstellung von VMware-Installation beschleunigen. Unterstützt werden VMware HotAdd und ESX und ESXi.

    Eine weitere Neuerung: vRanger lässt sich nun als Virtual Appliance für das Replizieren von ESXi-Virtual-Machine-Data einsetzen, wobei weniger Ressourcen benötigt werden. Außerdem wurde die die Geschwindigkeit beim Backup, der Replikation und dem Wiederherstellen von VMware-Umgebungen erhöht.

    Die Software von Quest unterstützt neben der eigenen zum Patent angemeldeten Active-Block-Mapping-Technologie (ABM) auch das überarbeitete vStorage-API-Block-Tracking von VMware. Active-Block-Mapping ist ein Verfahren, den Platzbedarf bei Backup- und Replizierungsläufen auf Storage-Systemen verringern soll. ABM überträgt zunächst nur aktive Blöcke, nicht solche, die mit gelöschten Daten belegt sind.

    Schnellere Replikation durch Change Block Tracking

    Im Folgenden werden nur aktive Blöcke auf den Festplatten repliziert, die sich geändert haben, ähnlich wie bei einem inkrementellen Backup. Diese Technik heißt "Change Block Tracking" (CBT). Durch den Einsatz von ABM und CBT, so Quest, reduziert sich der Replikationsvorgang.

    Da vRanger zudem mehrere Aufträge parallel verarbeiten kann, lassen sich Backup und Recovery in einem Bruchteil der Zeit fertigstellen, die Produkte mit Single-Thread Verarbeitung benötigen. Im Gegensatz zu Lösungen, die zusätzliche Indexing-Software zum Lokalisieren von VM-Kopien in großen Repositories erfordern, ist vRanger mit einem integrierten Katalog ausgestattet. So lassen sich auch VMs und individuelle Backups schneller finden.

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    Bild von Bernd Reder
    Bernd Reder ist seit über 20 Jahren als Journalist zu den Themen IT, Netzwerke und Telekommunika­tion tätig. Zu seinen beruflichen Sta­tionen zählen unter anderem die Fachtitel "Elektronik" und "Gateway".
    Bei der Zeitschrift "Network World" war Reder als stellver­tretender Chefredakteur tätig. Von 2006 bis 2010 baute er die Online-Ausgabe "Network Computing" auf.
    Derzeit ist Bernd Reder als freier Autor für diverse Print- und Online-Medien sowie für Firmen und PR-Agenturen aktiv.
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