Quest vRanger 5.0 integriert Backup und Replikation für VMware

    Quest veröffentlichte die Version 5.0 von vRanger, einer Backup-Software für VMware-Umgebungen (ESX und ESXi). Zu den wesentlichen Neuerungen gehört die Integration der vReplicator-Funktionen in eine gemeinsame Konsole. Damit zieht Quest gegenüber dem wichtigsten Konkurrenten Veeam nach, dessen Backup & Replication im 4. Quartal 2010 ebenfalls in der Version 5 erschienen ist. Beide Produkte zählen zu einer neuen Generation von Backup-Software, die auf die Anforderungen virtualisierter Systeme ausgelegt ist.

    Die Integration von Replikationsfunktionen erlaubt es, exakte Kopien virtueller Maschinen zu erstellen, wahlweise auch an einem entfernten Standort. Die Replikation gleicht einem kontinuierlichen Backup und überträgt nur die veränderten Blöcke einer virtuellen Festplatte (vmdk). vReplicator bietet somit schon alleine Möglichkeiten für das Disaster Recovery.

    Das Backup mit vRanger geht darüber hinaus, weil es verschiedene Sicherungsstrategien unterstützt (full, inkrementell, differenziell) und zudem einzelne Dateien aus dem VM-Image wiederherstellen kann. Die Pro-Edition enthält zu diesem Zweck einen File Catalogue, um das Restore von Dateien zu beschleunigen.

    Zu den weiteren neuen Funktionen von vRanger 5.0 zählen:

    • Fibre Restore: es kann Daten wiederherstellen, indem sie diese über Fibre Channel an ein SAN überträgt (nur vRanger Pro)
    • File Level Restore für Linux: dient der Wiederherstellung von einzelnen Dateien aus Linux-Gästen (nur in der Pro-Edition)
    • NFS-Unterstützung: sie erlaubt die Nutzung eines NAS als Ziel für Backups und Replikas
    • Support für FTP: ermöglicht den Einsatz von FTP-Servern als Speicher für Backups.

    vRanger gibt es in den Editionen Standard und Pro. Nur die Pro-Edition enthält vReplicator und verfügt exklusiv über einige der fortgeschritten Funktionen. Einen Feature-Vergleich zwischen vRanger SE, Pro und vReplicator bietet diese Übersicht (PDF).

    Keine Kommentare