Red Hat bietet Java EE 6 als Platform-as-a-Service an


    Tags: , ,

    Die Java Enterprise Edition 6 bietet Red Hat über seine Platform-as-a-Service-Lösung (PaaS) OpenShift als Cloud-Service an. Die Basis ist der JBoss Application Server des Anbieters. OpenShift ist laut Red Hat die erste PaaS-Lösung, die mit Java EE 6 arbeitet und es Entwicklern ermöglicht, Java-Applikationen in der Cloud zu schreiben und bereitzustellen.

    OpenShift ist eine kostenlose PaaS-Lösung für Open-Source-Entwickler. Red Hat hat sie im Mai dieses Jahres auf seiner User-Konferenz Summit 2011 vorgestellt. Die Plattform unterstützt eine Reihe von Open-Source-Entwicklungs-Frameworks, Datenbanken sowie Programmiersprachen. Dazu gehören Ruby, Python, Perl, PHP, Spring, MySQL, SQLite, MongoDB, MemBase und Memcache.

    Die Java-EE-6-Unterstützung von OpenShift basiert auf JBoss Application Server 7, einem JBoss-Community-Projekt. Der Application Server ist die Basis der JBoss Enterprise Application Platform 6, die Anfang 2012 auf den Markt kommen soll.

    Die PaaS-Plattform OpenShift steht in drei Versionen zur Verfügung: einer Express-Variante, die ähnliche wie Googles App-Engine funktioniert, und der Flex-Version. Diese überlässt dem Nutzer die Kontrolle über die Instanzen, die bei einem Cloud-Service-Provider laufen. Für das Monitoring ist jedoch Red Hat zuständig.

    Die dritte Ausgabe namens OpenShift Power Edition stellt einen Brückenschlag zu Public-Cloud-Infrastructure-Services her. Entwickler haben bei der Power Edition Root-Access zu Virtual Machines, die mit OpenShift entwickelt wurden. Diese lassen sich in Public oder Private Clouds implementieren, die auf Microsofts Hyper-V, Vmware ESX und Red Hats eigenem Hypvervisor KVM basieren.

    Täglich Know-how für IT-Pros mit unserem Newsletter

    Wir ver­wenden Ihre Mail-Adresse nur für den Ver­sand der News­letter.
    Es erfolgt keine per­sonen­be­zogene Auswertung.

    Bild von Bernd Reder

    Bernd Reder ist seit über 20 Jahren als Journalist zu den Themen IT, Netzwerke und Telekommunika­tion tätig. Zu seinen beruflichen Sta­tionen zählen unter anderem die Fachtitel "Elektronik" und "Gateway".Bei der Zeitschrift "Network World" war Reder als stellver­tretender Chefredakteur tätig. Von 2006 bis 2010 baute er die Online-Ausgabe "Network Computing" auf.Derzeit ist Bernd Reder als freier Autor für diverse Print- und Online-Medien sowie für Firmen und PR-Agenturen aktiv.
    // Kontakt: E-Mail, XING //

    Ähnliche Beiträge