Mit HOB X11Gate via RDP auf Linux- und Unix-Server zugreifen


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    HOB hat mit dem HOB X11Gate ein Gateway angekündigt, mit dessen Hilfe User via RemoteAccess auf Linux- und Unix-Server zugreifen können. Das schließt die Daten und Applikationen auf diesen Systemen mit ein. Mit der Remote-Access-Lösung zielt der Hersteller auf Administratoren, die solche Server fernwarten sollen, aber auch "normale" Nutzer.

    HOB X11GateIm Unterschied zu vergleichbaren Produkten, so HOB, nutzt das X11Gate die vorhandene Netzwerkbandbreite besser aus. Der Grund: das X-Window-Protokoll wird in das weniger "bandbreitenfressende" RDP (Remote Desktop Protocol) umgewandelt.

    SSL im Zusammenspiel mit HOB RD VPN

    Das X11Gate ermöglicht es Usern, von jedem RDP-Client aus auf Linux- und Unix-Server zuzugreifen. Das funktioniert unabhängig vom Client-Betriebssystem. Zudem können mehrere Nutzer parallel eine Verbindung zu einem Server aufbauen. Die Absicherung der übermittelten Daten erfolgt mittels der Verschlüsselung von RDP.

    Wer zusätzlich eine SSL-Verschlüsselung (Secure Sockets Layer) benötigt, kann auf die Remote-Access-Lösung HOB RD VPN zurückgreifen. Sie wurde vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gemäß den Common Criteria EAL4+ Standards zertifiziert.

    Zu den weiteren Funktionen von HOB X11 Gate zählen:

    • Unterstützung von IPv4 und v6,
    • automatische Wiederherstellung von unterbrochenen Sessions,
    • Support für OpenGL-Anwendungen für grafisches Rendering auf Linux-/Unix-Servern.

    HOB stellt X11Gate als Software bereit, die auf einem Windows-Server installiert wird. Die Preise orientieren sich an der Zahl der User. Bei bis zu 49 Nutzern sind an die 85 Euro pro User fällig, bei bis zu 99 Nutzern sinken die Kosten auf etwa 77 Euro. Diese Staffelung setzt hin zu Großinstallationen mit 1.000 und mehr Usern fort.

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    Bild von Bernd Reder

    Bernd Reder ist seit über 20 Jahren als Journalist zu den Themen IT, Netzwerke und Telekommunika­tion tätig. Zu seinen beruflichen Sta­tionen zählen unter anderem die Fachtitel "Elektronik" und "Gateway".Bei der Zeitschrift "Network World" war Reder als stellver­tretender Chefredakteur tätig. Von 2006 bis 2010 baute er die Online-Ausgabe "Network Computing" auf.Derzeit ist Bernd Reder als freier Autor für diverse Print- und Online-Medien sowie für Firmen und PR-Agenturen aktiv.
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