HPs Cluster-Manager Serviceguard jetzt auch für Suse Linux


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    Die Cluster-Management-Software Serviceguard von HP unterstützt nun Suse Linux Enterprise Server. Somit können IT-Administratoren mit dem Tools nicht nur – wie bislang - Server-Cluster mit Red Hat Enterprise Linux konfigurieren, sondern auch mit der Linux-Distribution von Suse.

    Eine weitere Neuheit in Serviceguard ist Serviceguard Extension for SAP for Linux (SGeSAP/LX). Damit kann die Hochverfügbarkeit von SAP-Anwendungen in Linux-Umgebungen sichergestellt werden. Eine Funktion ist ein automatisches Failover. Laut HP dauert dies bei der neuen Version von Serviceguard maximal 2 Minuten, und zwar unabhängig von der Entfernung zwischen den Knoten.

    Wartung ohne Downtime

    Ebenfalls neu in Serviceguard für Linux ist die Funktion Live Application Detach (LAD). Sie ermöglicht es, in einem Cluster Wartungsarbeiten durchzuführen, ohne dass es zu einer Unterbrechung des laufenden Betriebs kommt. Auch das "Heartbeat Network", also das Cluster-interne Netz, wird von solchen Support-Aktivitäten nicht tangiert.

    Nach Angaben der Marktforschungsgesellschaft Aberdeen Group kostet der Ausfall zentraler Server-Systeme oder Datenbanken ein Unternehmen im Durchschnitt mehr als 181.000 Dollar pro Stunde. Dies ist – natürlich – eine Horrorzahl, die vor allem für größere Unternehmen gilt, die zudem extrem von solchen IT-Systemen abhängig sind. Bei einem typischen Mittelständler dürften die Werte deutlich niedriger liegen.

    Eine kostenlose Testversion von HP Serviceguard Solutions steht übrigens auf dieser Web-Seite von HP zur Verfügung.

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