Server-Systeme: Dell und Ubuntu erweitern Support für PowerEdge


    Tags: , ,

    Ubuntu-Vermarkter Canonical und Dell arbeiten auf dem Gebiet Server-Betriebssysteme für Dell-PowerEdge-Server enger zusammen. Dell bietet derzeit 48 Modelle der Server-Systemlinie PowerEdge an, die offiziell von Canonical für das Linux-Betriebssystem Ubuntu 12.04 LTS zertifiziert wurden. Für diese Server stehen nun erweiterte Support-Leistungen durch Canonical bereit.

    Die Vereinbarung macht den Ubuntu-Advantage-Supportservice Kunden von Dell zugänglich. Dell wird die 12.04-LTS-Version von Ubuntu auf den PowerEdge-Systemen der zwölften Generation anbieten. Eine Liste der zertifizierten Dell-Serversysteme ist auf dieser Web-Seite von Ubuntu zu finden.

    Optimierung bei Storage-Komponenten und Web-Services

    Ubuntu 12.04 LTS ServerDas Kürzel LTS steht für Long Term Support. Damit kennzeichnet Ubuntu Betriebssystem-Versionen mit einem länger dauernden Support-Zeitraum. Ubuntu 12.04 LTS wird beispielsweise offiziell bis April 2017 unterstützt. Beim Nachfolger 12.10 ist das nur bis April 2014 der Fall.

    Auf den ersten Blick wirkt die Vereinbarung zwischen Dell und Canonical eher trivial. Allerdings haben Ingenieur-Teams beider Unternehmen einiges an Mühe investiert, um das Zusammenspiel Ubuntu – PowerEdge zu optimieren. Ein Punkt betrifft laut einem Posting im Ubuntu-Blog die verbesserte Unterstützung von Solid State Drives (SSDs), die über PCI in ein System eingebunden werden, ein weiterer Support für Speichersysteme, die mit 4-K-Datenblöcken arbeiten.

    Weiterhin wurde die Zusammenarbeit von Ubuntu 12.04 LTS und Dell-Servern beim EFI-Booten (Extensible Firmware Interface), dem Management von Web-Services-Management und PERC (PowerEdge RAID Controller) optimiert. Das Agreement zwischen Canonical und Dell betrifft die PowerEdge-Systeme der elften und zwölften Generation. Die 12G-PowerEdge-Server sind seit Mai 2012 auf dem Markt.

    Keine Kommentare