Mit FlexNet Manager VMware-Lizenzen managen


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    Flexera Software hat mit FlexNet Manager for VMware eine Softwarepaket vorgestellt, mit dem sich der "Software-Lizenzdschungel" in VMware-Umgebungen in den Griff bekommen lässt, Stichwort Optimierung der Softwarelizenzierung. Die neue Lösung ist Teil der FlexNet Manager Suite for Enterprises. Sie ermöglicht eine automatisierte Inventarisierung von VMware-Produkten und die Abstimmung mit den Lizenzbedingungen von VMware.

    Flexera FlexNet Manager - Jetzt auch für VMwareFür Anwender hat das einen Vorteil: Sie verhindern, dass sie zu viele Lizenzen von VMware-Produkten anschaffen beziehungsweise nicht genutzte Lizenzen übersehen. Das ist nicht unbedingt ein typisches Problem in virtualisierten IT-Umgebungen, aber wegen der oft komplexen Lizenzierungspolitik der Anbieter im Bereich Virtualisierung besonders häufig anzutreffen. Siehe dazu auch diesen Beitrag von Andrej Radonic in der Computerwoche.

    Bis zu 25 Prozent unnütze Software-Ausgaben

    Laut Anton Hofmeier, Regional Vice President Sales DACH bei Flexera Software, "verschwenden Unternehmen rund 25 Prozent ihrer Softwareausgaben, weil sie keine Best-Practice-Prozesse und Technologien für die Softwarelizenz­optimierung einsetzen. Das gilt auch für die Produkte von VMware". Heikel ist bei VMware, dass einige Produkte anhand von Lizenzschlüsseln aktiviert werden, die manchmal für mehrere Server eingesetzt werden. Das erhöht das Risiko, dass der Anwender gegen die Lizenz-Compliance verstößt.

    Flexera FlexNet Manager - Lizenzoptimierung von vSphere und vCenterFlexNet Manager stellt je nach Anforderung eines Unternehmens unterschiedliche Inventarisie­rungs­funktionen bereit, etwa für das Hardware Asset Management (HAM) und Software Asset Management (SAM).

    Zudem analysiert FlexNet Manager for VMware die IT-Umgebung darauf hin, wo welche vSphere- und vCenter-Produkte im Einsatz sind. Zudem vergleicht die Software die tatsächliche mit der zugewiesenen Serverkapazität, um ungenutzte Lizenzschlüssel und nicht benötigte VMware-Produkte aufzuspüren.

    Lizenzmodelle berücksichtigt

    FlexNet Manager for VMware berücksichtigt außerdem die unterschiedlichen Lizenzmodelle, wie geräte- oder prozessorbasierte Modelle, die VMware für Desktop- wie Server-basierte Produkte verwendet. Administratoren können zudem Nutzungsrechte (Product Use Rights) überprüfen. Die Grundlage dafür bildet eine Bibliothek, in der die VMware-Produkte und die entsprechenden Use Rights abgelegt sind.

    Flexera FlexNet Manager for VMware - Inventarisierung Ebenfalls berücksichtigt werden Upgrade- und Downgrade-Rechte, die Bestandteil mancher VMware-Lösungen sind. Laut dem Datenblatt von FlexNet Manager for VMware werden derzeit 7.000 VMware-Produkte in allen Spielarten erfasst.

    Eine "Was-wäre-wenn"-Funktion ermöglicht es zudem der IT-Abteilung, gewissermaßen am grünen Tisch durchzuspielen, welche Auswirkungen Änderungen der IT-Umgebung auf die Lizenzierung haben. Auch das kann dazu beitragen, Kosten zu sparen und eine Unter- beziehungsweise Überlizenzierung zu vermeiden.

    Bereits der Funktionsumfang macht klar, dass Flexera mit der Lösung Anwender anspricht, die über eine komplexe VMware-Infrastruktur verfügen. Das sind Unternehmen aus dem gehobenen Mittelstand oder Großfirmen.

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