SP1 für Windows 7 kommt per Windows Update

    Microsoft will das Service Pack 1 für Windows 7 über Windows Update verteilen. Der Grund für diese Maßnahme ist das bevorstehende Ende des Supports für Windows 7 RTM, also für alle Installationen ohne Service Pack. Betroffen sind alle PCs, die Updates direkt beziehen und nicht über ein Patch-Management wie WSUS verwaltet werden.

    Wenn auf einem PC, wie von Microsoft empfohlen, das automatische Update aktiviert ist, dann sollte es das SP1 in den nächsten Tagen ohne Intervention des Benutzers herunterladen und installieren. Das Paket wird für Regionen und Benutzergruppen gestaffelt bereitgestellt, so dass sich das Update über die nächsten Wochen verteilen wird. Der Hersteller macht darauf aufmerksam, dass für diesen Vorgang ein freier Speicherplatz zwischen 750 MB und 1 GB erforderlich ist.

    WSUS-Anwender können SP1-Installation kontrollieren

    Das Service Pack 1 für Windows 7 enthält neben den kumulierten Bugfixes auch ein neues Features in Form von RemoteFX. Es verbessert das Benutzererlebnis für Remotedesktops und setzt auf der Gegenstelle ebenfalls das SP1 in Windows Server 2008 R2 voraus.

    Wie bei einer solchen Bereitstellung von Updates üblich, unterliegt ihre Installation der Kontrolle des Administrators, wenn er eine Lösung für das Patch-Management einsetzt - sei es WSUS, SCCM oder ein Produkt eines Drittanbieters. Die automatische Installation erfolgt daher typischerweise auf PCs von privaten Anwendern oder kleineren Firmen. Ihnen ist es übrigens nicht mehr möglich, das Update über das Blocker Toolkit zu verhindern. Es ist nur bis 12 Monate nach Erscheinen des Service Packs wirksam.

    Im Rahmen des normalen Support Lifecycle endet die Unterstützung für Windows 7, in das kein Service Pack installiert wurde, am 9. April 2013. Dieses Datum entspricht der üblichen 2-Jahresfrist nach der Veröffentlichung eines Service Packs. Der Mainstream-Support für Windows 7 dauert noch bis 13.01.2015, die erweiterte Unterstützung für die Business-Versionen bis 14.01.2020.

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