Statt Roaming Profiles: Immidio kündigt Flex Profiles 7.5 an


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    Der holländische Hersteller Immidio veröffentlicht die Version 7.5 von Flex Profiles. Das Tool ist als Ersatz für die Windows-eigenen Roaming Profiles gedacht. Die neue Version verbessert einige mit Flex Profiles 7 eingeführte Features, beispielsweise das zentrale Laden und Speichern von anwendungsspezifischen Einstellungen. Neu hinzu kommt die bedingte Anwendung von Konfigurationsdateien, abhängig von diversen Kriterien.

    Die Trennung der Benutzereinstellungen vom Betriebssystem ist ein wesentlicher Aspekt der User-Virtualisierung, sie geht aber mit dem Management von (virtualisierten) Anwendungen und von Privilegien weit darüber hinaus. Flex Profiles zählt nicht zu den Tools mit einem solchen breiten Funktionsspektrum, sondern versteht sich primär als intelligente Alternative zu den Server-gespeicherten Profilen. Am besten lässt es daher mit ProfileUnity von Liquidware Labs vergleichen.

    Synchronisierung von Programmkonfigurationen

    Zu den immer wieder beklagten Mängeln der Roaming Profiles zählt, dass die Daten und Einstellungen der Benutzer nur beim An- und Abmelden zwischen Client und Server kopiert werden. Die Folge sind lange Logon-Zeiten und Schreibkonflikte bei mehreren gleichzeitigen Sitzungen. Flex Profiles vermeidet diese Nebenwirkungen, indem es lokale Änderungen kontinuierlich mit dem Backend abgleicht.

    Flex Profiles ist seit der Version 7 in der Lage, anwendungsspezifische Änderungen einzeln zu synchronisieren. Diese Funktion mit der Bezeichnung DirectFlex kann in Flex Profiles 7.5 selbständig den Start und das Beenden von dafür konfigurierten Programmen erkennen und sie automatisch mit dem Server abgleichen. Die neuen Konfigurationen stehen damit sofort in anderen (virtuellen) Desktops zur Verfügung, ohne dass man sich dort ab- und neu anmelden muss.

    Profile mit Einstellungen vorbelegen

    Die Software beschränkt sich nicht darauf, vorhandene Benutzerprofile zu synchronisieren, sondern kann diese schon vorab mit Standardeinstellungen belegen. Dabei erlaubt die Version 7.5 nun die bedingte Anwendung von Konfigurationen, beispielsweise abhängig von Umgebungsvariablen, der Existenz bestimmter Verzeichnisse oder dem Rückgabewert eines ausgeführten Kommandos.

    Neben diesen wesentlichen Neuerungen bringt das Update noch einige inkrementelle Verbesserungen. Dazu zählen erweiterte Templates für gängige Anwendungen sowie die Möglichkeit, Einstellungen zwischen Gruppen von Servern zu teilen.

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    Bild von Wolfgang Sommergut

    Wolfgang Sommergut hat lang­jährige Erfahrung als Fach­autor, Berater und Kon­ferenz­sprecher zu ver­schie­denen Themen der IT. Da­ne­ben war er als System­ad­mi­ni­stra­tor und Con­sultant tätig.
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