Synology mit All-Flash-System FlashStation FS3017


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    Das Management der Synology FlashStation 3017 erfolgt über ein Web-Interface.Mit der FlashStation FS3017 hat Synology ein All-Flash-NAS vorge­stellt, das für Anwen­dungen in den Bereichen Big-Data, Virtua­lisierung und Video­bearbeitung in Frage kommt. Weitere Kandidaten sind Daten­bank-Applika­tionen, bei denen kurze Verzö­gerungs­zeiten (Latenzen) gefordert sind.

    Das ist beispielsweise bei Anwendungen im Bereich Online Transaction Processing (OLTP) der Fall. Nach Angaben des Herstellers ist die FS3017 das erste Mitglied einer neuen Familie von All-Flash-Systemen, die sukzessive auf den Markt kommen soll. Angekündigt wurde die FS3017 bereits Mitte des Jahres. Nun ist das System verfügbar.

    Das Datenblatt der FlashStation ist hier zu finden. Ein Blick auf die wichtigsten Performance-Daten und Ausstattungs-Details: Die FS3017 ist mit zwei Xeon-Sechs-Core-Prozessoren der Reihe E5-2620 und 64 bis 512 GByte DDR-4-RAM ausgestattet. Das Storage-Systems "schafft" bis zu 200.000 Random-IOPS (4K).

    Mit 10- oder 40-Gigabit-Netzwerkschnittstellen

    Mit an Bord sind eine Hardware-gestützte Verschlüs­selungs-Engine für AES-NI und zwei 10-Gigabit-Ethernet-Anschlüsse. Sie lassen sich zu einem Link zusammenfassen ("Network Aggregation"). Über einen PCI-Express-3.0-Steckplatz können weitere Netzwerk­karten für 25 GBit/s und 40 GBit/s nachgerüstet werden.

    In puncto RAID unterstützt die FlashStation RAID 0, 1, 5, 6, 10 sowie RAID F1. Bei F1 handelt es sich um eine Eigenentwicklung von Synology für Systeme mit SSDs. RAID F1 verteilt Paritäts-Bits auf alle SSDs im NAS-System. Soll ein Laufwerk ersetzt werden, kann dies ohne Auflösen des RAID-Verbunds im laufenden Betrieb erfolgen.

    Bis zu 92 TByte Speicherkapazität

    Die Synology FlashStation 3017 - 24 Slots für SSDs und HDDs mit bis zu 92 TByte GesamtkapazitätFür SSDs oder Harddisks im Format 2,5 Zoll stehen 24 Slots zur Verfügung. Unterstützt werden bei den konventionellen Festplatten SAS-Modelle (Serial-Attached SCSI) mit bis zu 1,8 TByte Kapazität. Das ergibt bei voller Bestückung des Systems rund 43 TByte Speicherplatz.

    Allerdings sind die Flash-basierten SSDs bei der FS3017 die interessantere Wahl. Die größte Speicherkapazität von ingesamt 92,16 TByte lässt sich mithilfe von Samsung-SSDs mit SATA-Schnittstelle und 3,92 TByte Speicher­volumen erreichen. Bei Solid State Drives mit SAS-Interface stehen Modelle von Micron und Toshiba mit 1,6 TByte zur Verfügung. Das ergibt eine maximale Speicherkapazität von 38,4 TByte.

    Betriebssystem DSM

    Die Synology FlashStation 3017 kann in ein Cluster integriert werden, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen.FS3017 nutzt als NAS-Betriebssystem Synologys bekannte Software DSM (Disk Station Manager). Sie enthält eine Funktion für die Snapshot-Replikation. Damit lassen sich bis zu 65.000 Backup-Kopien für Offsite-Server erstellen. Außerdem ist eine Virtuali­sierungs­lösung integriert. Sie unterstützt die Virtualisierungs-Plattformen von VMware, Citrix, Microsoft (Hyper-V) und OpenStack.

    Für das Berechtigungs­management sind Windows ACL, Active Directory und LDAP-Tools zuständig. Mithilfe der Werkzeuge lässt sich steuern, welche Nutzer oder User- und IP-Adressgruppen Zugang zu bestimmten Applikationen und Packages haben.

    Preis

    Noch ein Blick auf den Preis: Die FlashStation FS 3017 kostet laut Liste rund 11.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer.

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