Synology DiskStation Manager 6.1 mit Support für Btrfs und Active-Directory-Server-Paket


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    Die Replizierungsfunktion von Synology DSM 6.1Synology hat Version 6.1 von DiskStation Manager (DSM) vorge­stellt. Es handelt sich dabei um das Linux-basierte NAS-Betriebs­system des An­bieters. Zu den Neuerungen zählen das Datei­system Btrfs sowie die Möglich­keit, die Storage-Sys­teme als Domain Controller zu konfi­gurieren.

    Das Dateisystem Btrfs könnte in den meisten Linux-Distributionen mittelfristig ext4 ablösen. Es verfügt über einen Speicherbereich von 2 hoch 64 Byte, eine inkrementelle Datensicherung und ermöglicht sowohl beschreibbare als auch nur lesbare Snapshots.

    Synology DSM 6.1 - die Active-Directory-FunktionFür professionelle Anwender mindestens ebenso relevant dürfte eine andere Neuerung sein: das Active-Directory-Server-Paket. Damit ist es möglich, ein NAS-System (Network-Attached Storage) von Synology als Domain-Controller einzusetzen.

    Kooperation mit Seagate

    Eine weitere neue Funktion ist auf eine Kooperation zwischen Synology und Seagate zurück­zuführen: die Einbindung von Seagates IronWolf Health Management (IHM). Dieses Tool stellt Informationen über den "Gesundheits­status" der IronWolf- und IronWolf-Plus-NAS-Festplatten von Seagate bereit.

    Die Systeme der IronWolf-Reihe sind für kleinere Unternehmen gedacht und stellen Kapazitäten von 4 bis 10 TByte bereit. Das maximale Daten­transfer­volumen pro Jahr beträgt 180 TByte.

    Die IronWolf-Plus-Reihe verkraftet bis zu 300 TByte jährlich und steht in Versionen mit 2 bis 10 TByte zur Verfügung. Die Zielgruppe sind größere Unternehmen.

    Zusätzliche Erweiterungen

    Im Überblick hier weitere Funktionen, die DiskStation Manager 6.1 bietet:

    • Verschlüsselung freigegebener Ordner: Nutzer können Netzwerk-Shares verschlüsseln.
    • Suche mit Synology Universal Search: Damit lassen sich Daten auf NAS-Systemen nach bestimmten Dateien und Inhalten durchstöbern.
    • Erweiterte Replizierung: Sie erlaubt das Replizierung von verschlüsselten, gemeinsam genutzten Ordnern.
    • Synology High Availability: In einem Hochverfügbarkeits-Clusters unterstützt Synology High Availability nun für beide Server S.M.A.R.T.-Tests und das Aktivieren der SSD-TRIM-Funktion.
    • Virtual DSM Manager: Diese Funktion steht als Beta-Version zur Verfügung. Sie erlaubt es, virtuelle DSM-Instanzen zwischen zwei Synology-NAS-Systemen zu migrieren und die Daten parallel dazu auf einer dritten Maschine aufzubewahren, um Ausfallzeiten zu vermeiden. Mithilfe der Snapshot-Technologie kann Virtual DSM Manager virtuelle Maschinen in wenigen Sekunden klonen und wiederherstellen.

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    Bild von Bernd Reder
    Bernd Reder ist seit über 20 Jahren als Journalist zu den Themen IT, Netzwerke und Telekommunika­tion tätig. Zu seinen beruflichen Sta­tionen zählen unter anderem die Fachtitel "Elektronik" und "Gateway".
    Bei der Zeitschrift "Network World" war Reder als stellver­tretender Chefredakteur tätig. Von 2006 bis 2010 baute er die Online-Ausgabe "Network Computing" auf.
    Derzeit ist Bernd Reder als freier Autor für diverse Print- und Online-Medien sowie für Firmen und PR-Agenturen aktiv.
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