Dell KACE verwaltet IT-Systeme vom Tablet aus

    Dell hat für seine System-Management-Appliance KACE K1000 zwei Apps vorgestellt, mit denen Administratoren IT-Systeme von Smartphones und Tablets aus managen können. Unterstützt werden Apples iPad und iPhone (iOS), außerdem Tablets und Smartphone, die unter Android laufen.

    Dell KACE K1000 Go erfordert auf den Apple-Systemen mindestens iOS-Version 6.0. Die App für Googles Betriebssystem setzt Android ab Version 4.0 voraus.

    Administratoren können mit den Apps auf ihren mobilen Endgeräten Service-Desk-Meldungen einsehen und bearbeiten sowie Probleme entsprechend der von ihnen vorgegebenen Prioritäten lösen. Zudem ist es möglich, Software auf Rechnersystemen zu installieren.

    Funktionen im Überblick

    KACE K1000 Go bietet im Detail folgende Funktionen:

    • Dell KACE K1000 Go - Remote-Zugriff für Administratoren von Mobilgeräten ausInformationen über Event Tickets werden umgehend mittels Push-Technik auf Android- und iOS-Geräte übermittelt;
    • einfachen Workflow, um Trouble Tickets zu erstellen, zu eskalieren und zu schließen;
    • die Möglichkeit, Details über die vorhandenen Systeme im Firmennetz abzufragen. Auf Basis dieser Informationen lassen sich Abhängigkeiten zwischen einzelnen Komponenten ermitteln und Root-Cause-Analysen durchführen;
    • eine schnelle Software-Verteilung, um Updates umgehend einzuspielen.

    Die Apps stehen in den jeweiligen App-Stores kostenlos zum Herunterladen bereit: die iOS-Version in Apple iTunes und die Software für Android im Google Play Store.

    Weitere Lösung: Sicherer Fernzugriff aufs Firmennetz

    Parallel zu K1000 Go hat Dell weitere Software für mobile Endgeräte vorgestellt. Dazu zählt eine neue Ausgabe von Dell SonicWall Mobile Connect. Sie unterstützt nun Tablet-Rechner und Notebooks unter dem aktuellen Windows 8.1. Auf die Windows-8.1-Version für Smartphones müssen Anwender bekanntlich noch ein paar Monate warten.

    In Verbindung mit der Appliance SonicWall E-Class SRA for Enterprise sichert SonicWall Mobile Connect mittels SSL-VPNs den Zugriff auf Unternehmensnetze von Mobilgeräten aus. Dies gilt für Smartphones, Tablets und Notebooks mit den Betriebssystemen Windows 8.1, Android (ab 4.0) und iOS (ab 4.2). Außen vor bleiben Notebooks unter MacOS und Linux. Den Datenverkehr, der über die SSL-Verbindung läuft, analysieren die Appliance und Mobile Connect zudem auf Schadsoftware hin.

    Um Nutzern die Bedienung zu erleichtern und Fehlbedienungen zu verhindern, lassen sich bestimmte URLs mit einer VPN-Autoconnect-Funktion kombinieren: Ruft der User diese Adresse auf, startet Mobile Connect automatisch, inklusive des entsprechenden Profils, und stellt eine VPN-Connection her, etwa zu einem Firmen-Server.

    Aussperren von gerooteten Systemen möglich

    Dell SonicWall Mobile ConnectDie Secure Remote Appliances von Dell bieten die bei Systemen dieser Kategorie üblichen Sicherheitsvorkehrungen, darunter eine User-Authentifizierung und Regelwerke, mit denen der Administrator steuern kann, wer Zugriff auf welche Daten und Anwendungen im Firmennetz hat. Zudem erfolgt eine separate Überprüfung von Nutzer und Endgerät. So lässt sich "gejailbrakten" oder gerooteten Systemen sowie solchen ohne aktuelle Sicherheitssoftware an Bord der Zugang zum Firmennetz verwehren.

    Version 10.7.0 ist weiterhin mit einem Dashboard ausgestattet, das einen besseren Überblick über die Remote-Access-Verbindungen beziehungsweise mobilen Systeme bietet. Mobile Connect unterstützt die gängigen Verzeichnisdienste und Authentifizierungsserver, etwa Active Directory, LDAP und Radius.

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