T-Systems integriert EMM von MobileIron in Workplace Services

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    Unter dem Namen Dynamic Workplace Services bietet T-Systems cloudbasierte IT-Arbeitsplätze an, auf die Nutzer über Web-Browser zugreifen. Für das Enterprise Mobility Management (EMM) dieser Workplaces steht jetzt die Lösung von MobileIron zu Verfügung. Die EMM-Lösung wird, ebenso wie die Arbeits­plätze, über Rechenzentren von T-Systems bereit­gestellt.

    Die T-Systems Dynamic Workplace Services stellen IT-Arbeitsplätze zentral über ein Cloud-Rechenzentrum bereit.T-Systems betreibt gegenwärtig in drei Ländern Rechenzentren, über die in den entsprechenden Regionen Workplaces bereitgestellt werden. Neben Deutschland sind dies die USA und Singapur. IT-Manager können MobileIrons Software über das User-Portal der Dynamic Workplace Services dazu buchen.

    Verwaltung von Apps und mobilen Endgeräten

    Die Arbeitsplätze aus der Cloud lassen sich mithilfe von MobileIron um ein Management der mobilen Endgeräte sowie der Apps erweitern, die auf diesen Systemen installiert sind. Außerdem können Administratoren Virtuelle Private Netze (VPN) konfigurieren und die WLAN-Einstellungen vorgeben, wenn Clients "remote" auf das Unternehmensnetz zugreifen.

    Dadurch stellt die IT-Abteilung sicher, dass Security-Regeln (Policies) eingehalten werden, wenn ein Nutzer auf einem Tablet, Smartphone oder Notebook die Dynamic Workplace Services verwendet. Das gilt auch für private Systeme, die ein Mitarbeiter für betriebliche Zwecke nutzt ("Bring Your Own Device").

    Erfüllt ein Endgerät die Vorgaben nicht, haben Admini­stratoren mehrere Optionen. Sie können beispielsweise solche Systeme von der Nutzung unternehmensinterner Daten ausschließen. Oder sie löschen selektiv Daten auf dem Endgerät, sprich Unternehmensinformationen. Private Apps und Daten bleiben in diesem Fall erhalten. Alternativ dazu wird der Nutzer darauf hingewiesen, dass sein System nicht den unternehmensweiten Policies entspricht und der dies ändern möge.

    Docs@work inklusive

    Nutzer von Dynamic Workplace Services können außerdem Docs@work von MobileIron verwenden. Diese Content-Management-Anwendung ermög­licht es, von Endgeräten aus auf Dokumente in Content Repositories und auf E-Mail-Attachments zuzugreifen, diese zu bearbeiten und mit Kollegen zu teilen. Unter­stützt werden Cloud-Dienste wie Microsoft Office 365, SharePoint und OneDrive Pro sowie Dropbox.

    MobileIron Docs@work für das sichere Synchronisieren und gemeinsame Bearbeiten von DokumentenDer Nutzer kann Dokumente markieren und Kommentare einfügen. Letzteres funktioniert mit PDF-Dateien sowie Dokumenten, die in anderen Formaten vorliegen.

    Um vertrauliche Informationen zu schützen, steuert die Anwendung von MobileIron den Zugriff auf Dokumente und den Umgang mit ihnen (Speichern, "Sharen", Weiterleiten et cetera) anhand der bestehenden Security Policies. Ergänzend dazu lassen sich zusätzliche Data-Leak-Prevention-Funktionen hinzufügen.

    Die Dokumente sind im Übrigen nicht nur online verfügbar. User können sie auch zur Bearbeitung offline auf dem Endgerät speichern. Außerdem lassen sich die Daten auf mehreren Systemen synchronisieren, etwa einem Arbeits­platz­rechner und diversen Mobilsystemen eines Users.

    Zielgruppe: Größere Unternehmen

    Mit Dynamic Workplace Services spricht T-Systems größere Unternehmen an, die mindestens 1.250 Arbeitsplatzsysteme im Einsatz haben. Nach oben sind dagegen laut der Telekom-Tochter keine Grenzen gesetzt. Denkbar sind Umgebungen mit mehreren 10.000 Arbeitsplätzen.

    Typische Anwender sind unter anderem Unternehmen mit vielen internen und externen Projekt-Mitarbeitern, dezentral organisierte Firmen wie Genossen­schaften, die eine zentrale IT-Abteilung nutzen, außerdem Unternehmen, die ihren Mitarbeitern ein flexibles, ortsunab­hängiges Arbeiten ermöglichen wollen.

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