Thin Client: Igel überarbeitet Universal Desktop (UD) 5


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    Ab dem 13. Januar 2015 steht Igels "Universal-Desktop"-Thin-Client-System UD5 in einer komplett überarbeiteten Version zur Verfügung. Der Hersteller aus Bremen hat das System mit neuen und leistungsstärkeren Dual-Core-Prozessoren der Reihe Intel Celeron J1800 auf Basis der Silvermont-Architektur mit bis zu 2,58 GHz Taktfrequenz ausgestattet. Damit, so Igel, ist der Thin Client besser für rechenintensive Aufgaben gerüstet, etwa für das Dekodieren von Multimedia-Content, Bildbearbeitungsanwendungen sowie Unified-Communication-Applikationen (UC) wie Microsoft Lync.

    Igel Thin Client UD5Hinzu kommen 2 GByte DDR3-RAM und in der Variante UD5 W7+ des Systems bis zu 8 GByte Flash-Speicher in Form einer SSD mit SATA-Interface. Auf Wunsch stattet Igel die UD5-Systeme auch mit größeren SSDs aus. Dies ist vor allem bei Anwendungen sinnvoll, die hohe Anforderungen an die Performance der Storage-Komponenten stellen, etwa das Bearbeiten von Multimedia-Dateien.

    Reichhaltige Auswahl an Schnittstellen

    Gewohnt reichhaltig ist das Angebot an Schnittstellen, mit dem der Igel UD5 aufwarten kann. Neben einem PS/2-Port stehen zwei serielle Schnittstellen, ein PCIe-Slot und insgesamt sechs USB-Ports (zwei Mal USB 3.0, vier Mal USB 2.0) zur Verfügung. Zudem kann der Anwender weitere Interfaces und Peripheriesysteme ordern, etwa einen Smartcard-Reader für die Authentifizierung der Nutzer und eine Connectivity-Bar.

    Die Connectivity Bar ist ein Erweiterungsfuß, der in zwei Versionen bereitsteht. Die eine ist mit einem WLAN-Modul und einer Parallel-Schnittstelle ausgestattet, die zweite mit einem USB-Interface, das im Inneren der Connectivity Bar "versteckt" ist. Ebenfalls zur Serienausstattung der Thin Clients zählt dagegen die Dualview-Unterstützung: Über DVI oder Displayport lassen sich gleichzeitig zwei Displays anschließen. Dies ist beispielsweise beim Bearbeiten von CAD/CAM-Daten und Fotos hilfreich.

    Modellvarianten und Preise

    Wie bereits angesprochen, liefert Igel die neuen UD5-Systeme ab dem 13. Januar aus. Zur Wahl stehen drei Modelle: das UD5 LX für 549 Euro mit 1 GByte RAM und einer 2-GByte-SSD und das UD5 W7 mit 2 GByte RAM und einer 4 GByte großen SSD für 609 Euro.

    Hinzu kommt die Version UD5 W7+, ebenfalls mit 2 GByte Arbeitsspeicher und einem Flash-Speicher mit 8 GByte Kapazität. Auf Wunsch rüstet Igel das System auch mit einer SSD mit 16 GByte aus. Dieses System kostet 659 Euro (Netto-Listenpreis). Im Lieferumfang aller Systeme enthalten ist die Remote-Managementsoftware Igel Universal Management Suite (UMS).

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    Bild von Bernd Reder
    Bernd Reder ist seit über 20 Jahren als Journalist zu den Themen IT, Netzwerke und Telekommunika­tion tätig. Zu seinen beruflichen Sta­tionen zählen unter anderem die Fachtitel "Elektronik" und "Gateway".
    Bei der Zeitschrift "Network World" war Reder als stellver­tretender Chefredakteur tätig. Von 2006 bis 2010 baute er die Online-Ausgabe "Network Computing" auf.
    Derzeit ist Bernd Reder als freier Autor für diverse Print- und Online-Medien sowie für Firmen und PR-Agenturen aktiv.
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