Thin Clients: NComputing mit Support für HDX, IGEL für 8 Monitore

    Die beiden Thin-Client-Anbieter bringen neue Produkte in jeweils entgegengesetzten Marktsegmenten. Während NComputing in einer Partnerschaft mit Citrix zwei ARM-basierte Endgeräte zu Preisen von unter 200 Euro vorstellte, richtet sich IGEL mit Universal MultiDisplay an Arbeitsplätze mit hohen Anforderungen.

    NComputing bietet selbst eine Infrastruktur für die Desktop-Virtualisierung, die ein eigenes Remote-Display-Protokoll sowie den vSpace Server umfasst. Die Lösung eignet sich indes nur für kleinere Installationen. Die neuen Thin Clients N400 und N500 integrieren hingegen die HDX-Technik von Citrix und dienen daher als Endgeräte für die verschiedenen SBC- und VDI-Angebote dieses Herstellers, also für XenDesktop, VDI-in-a-Box und XenApp. Verwaltet werden sie zentral über das vSpace Management Center.

    Bei der Hardware handelt es sich um System-on-Chip-Systeme auf Basis von ARM A9. Der leistungsschwächere N400 ist für Büroanwendungen ausgelegt, der stärkere N500 mit seinem Multimedia-Paket ist auch für grafisch anspruchsvollere Applikationen gerüstet. Er umfasst zudem eine Dual-Monitor- und WLAN-Unterstützung. Als wichtiges Verkaufsargument nennt der Hersteller den niedrigen Preis der Thin Clients, der bei 129 bzw. 199 Euro liegt. Über Mengenrabatte sollen sich die Kosten sogar unter 100 Euro drücken lassen.

    IGEL Universal MultiDisplay für Thin-Client-Verbund

    Die neue Software dient dazu, bis zu 4 Endgeräte des Herstellers zu verbinden und über sie bis zu 8 Bildschirme anzusteuern. Als Master-System in einer solchen Konfiguration ist der UD5-x30 LX vorgesehen, an den über den LAN-Adapter bis zu 3 IGEL-Clients (UD2, UD3, UD5 oder UD9) als Satelliten angeschlossen werden können. Laut Hersteller konfigurieren sich diese automatisch, sobald sie mit dem Master verbunden sind, die Administration der gesamten Konfiguration erfolgt über die IGEL Universal Management Suite (UMS).

    Für den schnellen Einstieg bietet der Bremer Anbieter ein Starter Kit, mit dem sich bis zu 3 Bildschirme pro Arbeitsplatz betreiben lassen. Für den Anschluss der Monitore stehen am IGEL UD5-x30 LX serienmäßig je ein Display- und ein DVI-Port zur Verfügung. Bei IGEL UD2 LX und IGEL UD3 LX wird der vorhandene DVI-Port über ein optionales Y-Kabel gesplittet. Das Starter Kit inklusive des Netzadapters Intel EXPI9301CTBLK Gigabit CT und einer Display-Lizenz für einen weiteren Monitor kostet 49 Euro. Weitere Display-Lizenzen sind für 29 Euro je Display erhältlich.

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