Tags: Desktop-Virtualisierung, RDS, Drucker, iOS
Version 10.6 seiner ThinPrint-Engine hat ThinPrint vorgestellt, der in Berlin ansässige Anbieter von Druckmanagement-Software. In Verbindung mit der ThinPrint-Mobile-Print-Technik des Unternehmens können Nutzer von iPads und iPhone Dokumente direkt aus einer Windows-Session heraus drucken. Als Endgeräte kommen lokale Printer in Betracht, die Apples AirPrint-Protokoll unterstützen.
Mit dieser Lösung spricht ThinPrint Unternehmen an, in denen Mitarbeiter mit iOS-Systemen von Citrix-, Microsoft- und VMware-Sessions aus Dokumente auf einem lokalen Drucker ausgeben möchten. Dieses lokale Drucken ist keine Selbstverständlichkeit. Denn in vielen Firmen beziehungsweise Netzwerken können zwar vorkonfigurierte Netzwerkdrucker genutzt werden, nicht jedoch lokale Printer.
Auf AirPrint-Systemen lokal drucken
ThinPrint Mobile Print beseitigt dieses Manko. Möchte ein Nutzer aus einer Anwendung in der Session drucken, wird ihm neben den Netzwerkdruckern nun auch ein Drucker namens "Mobile Printer" angeboten. Wählt er diesen aus, erhält er eine Push-Nachricht ("Push Notification"), dass der Druckjob vorliegt und er den Ausdruck zu einem AirPrint-fähigen Drucker seiner Wahl senden kann. Die Sitzung muss der Nutzer dabei nicht verlassen.
Die neue Funktion steht in jeder Windows-Session und auf allen Windows-basierten virtuellen Desktops zur Verfügung. Unterstützt werden alle RDP-Clients - mit Citrix Receiver, VMware Horizon und Lösungen anderer Anbieter. Beschränkungen auf bestimmte Dokumenten- und Dateiformate gibt laut ThinPrint nicht.
Ab 45 Euro pro User
Mit ThinPrint Mobile Print ist es laut Hersteller zudem möglich, Druckaufträge von anderen Endgeräten aus zu starten, etwa einem Notebook oder PC, und dann später auf einem iPad oder iPhone abzurufen.
Wer ThinPrint Mobile Print nutzen möchte, benötigt die neue Version 10.6 der ThinPrint Engine Premium. Sie ist für einen Preis ab 45 Euro erhältlich.
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Bernd Reder ist seit über 20 Jahren als Journalist zu den Themen IT, Netzwerke und Telekommunikation tätig. Zu seinen beruflichen Stationen zählen unter anderem die Fachtitel "Elektronik" und "Gateway".Bei der Zeitschrift "Network World" war Reder als stellvertretender Chefredakteur tätig. Von 2006 bis 2010 baute er die Online-Ausgabe "Network Computing" auf.Derzeit ist Bernd Reder als freier Autor für diverse Print- und Online-Medien sowie für Firmen und PR-Agenturen aktiv.
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