Überblick über die Lizenzmodelle von VMware

    Die großen Software-Hersteller definieren eine ganze Palette von Bedingungen, unter denen ihre Produkte erworben und genutzt werden können. Zu diesem erlauchten Kreis zählt mittlerweile auch VMware, das eine ganze Reihe von Abrechnungsmodi vorsieht. Die englische ITAM Review hat eine entsprechende Übersicht zusammengestellt.

    Mit dem raschen Wachstum seines Portfolios hat VMware auch die Lizenzbedingungen für seine Software und Services erweitert. Hersteller argumentieren in der Regel damit, dass sie so den Wünschen ihrer Kunden nach mehr Flexibilität bei der Lizenzierung von Software entgegenkämen. In der Praxis besteht das Ergebnis indes häufig in enormer Komplexität und Intransparenz.

    Selbst bei VMwares Kernprodukt vSphere gab es im Lauf der Versionen Versuche, neben den gängigen Lizenzmetriken zusätzliche Einschränkungen durchzusetzen. Erinnert sei an die Limitierung von vRAM pro CPU, die der Hersteller wegen des Widerstands der Kunden aufgab.

    Schon bei den Kernprodukten von VMware gibt es ein Nebeneinander von mehreren Modellen.

    Aufgrund der Ausdehnung seines Angebots auf Tools, Desktop-Virtualisierung und Cloud-Services kommt VMware auch ohne solche exotischen Modelle auf zahlreiche Abrechnungsbedingungen. Dazu zählen unter anderem pro CPU, pro VM, pro User, pro Gerät, pro OSI (Operating System Instance, das Gegenstück zu Microsofts OSE) oder pro Desktop.

    Die englische ITAM Review veröffentlichte nun einen Licensing Quick Guide, die zeigt, welche Produkte und Services VMware unter welchen Bedingungen lizenziert. Er enthält auch ein ausführliches Glossar, das sie einzelnen Varianten erläutert.

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