USB-Schutz und Software-Metering neu in Desktop Central


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    Manageengine erweitert seine Software für das PC Lifecycle Management um zwei wesentliche neue Features. Desktop Central erhält Funktionen zur Überwachung der Software-Nutzung und für die Kontrolle von USB-Geräten, um beispielsweise dem Datendiebstahl mit externen Speichergeräten vorzubeugen.

    Die neue Komponente für das zentrale Management von USB-Anschlüssen kann bestimmte Gerätetypen bannen, und zwar für ausgewählte Benutzer, Gruppen oder Computer. Damit bietet die Software einen Basisschutz gegen den Misbrauch externer Speichermedien oder Kommunikationsgeräte. Verglichen mit den spezialisierten Tools für Endpoint-Security, die alle möglichen Ports und Geräte mit fein granularen Regeln absichern können, sind die Möglichkeiten von Desktop Central jedoch beschränkt.

    Lizenzen für ungenutzte Programme einsparen

    Das zweite neue Feature überwacht die Nutzung von Anwendungen. Dieses Software-Metering baut auf die Daten auf, die mit Hilfe der Inventarisierungfunktion gewonnen wurden, und die Aufschluss darüber geben, welche Applikationen auf den Desktops installiert sind. Diese Kontrolle der Software-Nutzung liefert Informationen über die Frequenz und die Dauer des Einsatzes von Programmen. Auf Basis dieses Wissens können Unternehmen Lizenzen für Produkte einsparen, die zu selten eingesetzt werden.

    Die neuen Funktionen erfordern mindestens die Professional Edition, von der eine Lizenz für 50 Computer 545 Dollar kostet. Die Standard Edition beherrscht das Management von USB-Devices nicht und bietet auch keine Unterstützung für Inventarisierung und Software-Metering. Dagegen sind beide in der kostenlosen Free Edition enthalten, die für Firmen mit bis zu 25 PCs gedacht ist.

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