Virtualisierung: Finale Version VM VirtualBox 5.0 ist verfügbar

    Oracle hat die finale Ausgabe 5.0 der Virtualisierungssoftware VM VirtualBox herausgebracht. Wie die Vorgängerversionen ist die neueste Ausführung für Testzwecke und den persönlichen Gebrauch kostenlos. Die Software steht auf dieser Web-Seite von Oracle zum Download bereit.

    VirtualBox 5.0 - Ubuntu 14.04 als Gast unter Windows 7Zu den wichtigsten Neuerungen (siehe dazu: VirtualBox 5.0: Verschlüsselung, Windows 10, Drag & Drop, Hot-plug für SATA) von VirtualBox 5.0 zählt, dass Daten auf virtuellen Festplatten-Images verschlüsselt werden. Das erfolgt mithilfe des De-facto-Standards AES (Advanced Encryption Standard) und 256-Bit-Keys.

    Ebenfalls neu ist die erweiterte Drag-and-Drop-Unterstützung für den Austausch von Daten zwischen Gast und Host. Das funktioniert bislang nur mit Windows-Guests. Jetzt klappt das Kopieren von Daten auch zwischen Linux- und Solaris-Gästen und dem Host-Betriebssystem. Weitere Verbesserungen von VirtualBox 5 betreffen den Support von USB 3.0 und aktuellen Gastbetriebssystemen wie Microsoft Windows 10 und Mac OS X 10.10 "Yosemite".

    Alternative: VMware Workstation

    Parallels Desktop 10 - Windows 10 Preview unter Mac OS X 10.10.4Vergleichbare Funktionen wie VirtualBox bietet VMware Workstation 11. Dagegen sind Parallels Desktop 10 und VMware Fusion 7 für Nutzer von Mac-OS-Systemen gedacht, die Windows benötigen und dieses Betriebssystem in einer virtuellen Maschine auf einem Mac laufen lassen wollen.

    Bei Parallels Destop 10 funktioniert das beispielsweise ebenfalls mit der Preview-Version (10162) von Windows 10. Diese Ausgabe läuft weitgehend problemlos in einer Virtual Machine auf einem MacBook Pro Retina (Mid 2014). Nur beim Skalieren des Fensters mit Windows gibt es ab und zu Hakeleien.

    Allerdings stehen die genannten Virtualisierungslösungen nur als kostenpflichtige Versionen zur Verfügung. VirtualBox kann dagegen kostenlos eingesetzt werden. Das gilt auch für das Extension Pack , allerdings nur, wenn dieses für den privaten Gebrauch bestimmt ist.

    Systemvoraussetzungen und Verfügbarkeit

    Installationspakete sind für Windows (32 und 64 Bit), Mac OS X und Solaris (ab 10 5/08 und höher) verfügbar. Außerdem unterstützt VirtualBox die Installation auf gängigen Linux-Distributionen in der 32- und 64-Bit-Ausgabe.

    Die Palette reicht von Ubuntu (12.04 bis zur aktuellen Version 15.04) über Debian (6.0 bis 8.0; die aktuelle Ausgabe 8.1 ist nicht aufgeführt) bis hin zu OpenSuse, Fedora und Oracle Linux 5 und 6.

    Auch dass passende Extension Pack für VirtualBox 5 steht bereit. Es ermöglicht die Anbindung von Peripheriegeräten, etwa externen Festplatten mit USB-Schnittstelle, sowie die Verschlüsselung von virtuellen Maschinen.

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