VMTurbo Operations Manager 3.2: Support für Java, Linux und RHEV

    VMTurbo veröffentlichte die Version 3.2 seines Operations Manager. Es handelt sich dabei um eine Software für das Workload Management, die Anwender bei der Bereitstellung von Applikationen in virtuellen Umgebungen, bei der Platzierung von VMs und der Einhaltung von Service Levels unterstützt. Das neue Release erfasst nun auch Performance-Daten von Java-Anwendungen, kann Linux-Gäste überwachen und unterstützt Red Hat Enterprise Virtualization (RHEV) 3.0.

    Mit dem Trend zur Virtualisierung aller Server und der Ausführung von unternehmenskritischen Applikationen in VMs steigt der Bedarf an Tools, die in der Lage sind, die vorhandenen Ressourcen zwischen hunderten oder tausenden virtuellen Maschinen zu verteilen. Dies soll so erfolgen, dass für wichtige Anwendungen mit hohem Ressourcenbedarf ausreichend Leistung zur Verfügung steht und vereinbarte Service Levels eingehalten werden können.

    Bereitstellung von VM über Templates

    Operations Manager 3.2 unterstützt Anwender bei der Provisionierung von Workloads mit Hilfe von Templates für virtuelle Maschinen. Dieses Intelligent Workload Onboarding durchläuft einen Wizard-basierten Workflow, der typische Anwendungsszenarien abfragt. Ziel der Funktion ist es, die neuen VMs so auf der virtuellen Infrastruktur zu platzieren, dass deren physikalischen Ressourcen nicht überlastet werden. Dafür sind die gleichen Algorithmen (Economic Scheduling Engine) zuständig, die dann während der Laufzeit für eine optimale Auslastung der Systeme sorgen sollen.

    Application Performance Monitoring für Java

    VMTurbo erhebt den Anspruch, die virtuelle Infrastruktur nicht nur auf Basis der von ihr erfassten Daten zu optimieren, sondern auch die Performance von Anwendungen laufend zu messen und bei der Platzierung von Workloads zu berücksichtigen. Bisher unterstützte der Operations Manager zu diesem Zweck WMI oder nutzte die API ausgewählter Applikationen. Im neuen Release kommt nun der Support für Java Management Extensions (JMX) und SNMP hinzu, so dass das Monitoring auf Java-Anwendungen und Unix-Gäste ausgeweitet wird.

    Support für mehrere Hypervisor

    Der Bedarf für ein intelligentes Workflow-Management steigt offensichtlich mit der Größe der IT-Umgebung. Und damit erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Infrastruktur über mehrere Rechenzentren verteilt und dass verschiedene Hypervisor eingesetzt werden.

    Beiden Faktoren trägt VMTurbo nun Rechnung, indem es nun die Daten aus verteilten Installationen von Operations Manager an zentraler Stelle zusammenführen kann. Außerdem unterstützt die Software nach VMware, Hyper-V und XenServer jetzt auch KVM in Redhat Enterprise Virtualization (RHEV) 3.0.

    Drei Editionen von Operations Manager

    VMTurbo Operations Manager 3.2 gibt es in den drei Editionen Community, Enterprise und Cloud. Die kostenlose Community Edition umfasst nur Basisfunktionen (Reports und Alerts). Die konsolidierte Sicht auf dezentrale Installationen und die Workflow-geführte Bereitstellung von VMs bleibt der Cloud Edition vorbehalten.

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