VMware bringt vCenter 5.5 Update 2d und CoreOS


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    Der Hersteller veröffentlichte mit dem Update 2d ein Minor Release von vCenter 5.5, das in erster Linie Fehler behebt. Zudem stellte VMware die Technical Preview von CoreOS vor, einer schlanken Linux-Distribution zur Ausführung von Docker-Containern.

    Kurz vor der erwarteten Freigabe von vSphere 6.0 verbessert VMware die Management-Umgebung der Version 5.5. Die in den Release Notes erwähnten Bugfixes beheben keine kritischen Sicherheitslücken, sondern korrigieren einige Performance- und Memory-Probleme beim Networking und in der Komponente Single-Sign-on.

    Die einzige nennenswerte Änderung betrifft das Verhalten von DRS im Zusammenspiel mit einem Cluster-Upgrade. Bis dato verschob vSphere VMs auf einen anderen Knoten des Clusters, bis dort eine Auslastung von 150 Prozent erreicht wurde. Dies kann zu erheblichen Performance-Einbußen für einzelne Anwendungen führen. Daher lässt sich dieser Wert nun im Bereich zwischen 40 und 200 Prozent einstellen.

    Preview von CoreOS

    VMware kündigte auf der letztjährigen VMworld an, dass es die Ausführung von Docker-Container unterstützen werde. Allerdings ist vSphere davon nur indirekt betroffen, weil die Container-Technik Teil des Gastbetriebssystems ist, nämlich von Linux und künftig auch von Windows Server. Sie unterteilt das OS in mehrere Partitionen, in denen Anwendungen voneinander abgeschottet laufen können.

    Die Aufgabe von VMware besteht vornehmlich darin, für optimale Bedingungen zur Ausführung von "containerisierten" Gästen in VMs zu sorgen und durch entsprechende Tools-Unterstützung ihr Management zu vereinfachen.

    Ein Beitrag in diesem Zusammenhang besteht in der Anpassung von CoreOS, das als leichtgewichtige Linux-Distribution auf die Bereitstellung von Container zugeschnitten ist. Dieser KB-Artikel beschreibt, wie man die Technical Preview unter vSphere 5.5 installiert und konfiguriert.

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