VMware View: Vom Android-Tablet auf Windows zugreifen


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    Den "Technical Preview" eines Clients seiner Virtualisierungssoftware VMware View für Googles Betriebssystem Android hat VMware vorgestellt. Mithilfe des Programms können User von einem Tablet-Rechner aus, auf dem die Android-Version "Honeycomb" 3.x läuft, auf ihren Windows-Desktop zugreifen. Es handelt sich um eine virtualisierte Version des Windows-Systems, die auf einem Server in einem Rechenzentrum läuft.

    VMware hat einen vergleichbaren Client bereits für Apples iPad vorgestellt. Die Version für Android ist über den Android Market erhältlich, und zwar kostenlos wie auch andere "View"-Clients. Allerdings setzt es den Einsatz der Desktop-Virtualisierungslösung von VMware im Unternehmensnetz voraus.

    Ein Youtube-Videoclip in einem Beitrag im VMware-Enduser-Computing-Blog zeigt, wie das Ganze funktioniert. Der Windows-Desktop wird auf dem Android-Tablet mithilfe eines virtuellen Trackpad bedient. Der User kann dieses auf dem Display nach Belieben hin und her bewegen und dort platzieren, wo für ihn am günstigsten erscheint.

    VMware View für Android auf einem Optimus-Tablet-Rechner von LGAuf dem Display des Android-Geräts lassen sich bis zu vier Shortcuts platzieren. Darüber kann der Nutzer unterschiedliche Desktop-Umgebungen aufrufen. Der View-Client erlaubt zudem die Bedienung mittels Gesten und mithilfe einer Tastatur, die auf dem Bildschirm eingeblendet wird.

    Ebenfalls mittels "Bildschirm-Knopfdruck" ist das Hin- und Herschalten zwischen dem Windows-Desktop und der Android-Benutzeroberfläche möglich. Als Testsystem diente in dem Video übrigens ein "Optimus"-Tablet-Rechner von LG. Auch auf Ciscos Enterprise-Tablet-System "Cius" kann der View-Client eingesetzt werden.

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    Bild von Bernd Reder

    Bernd Reder ist seit über 20 Jahren als Journalist zu den Themen IT, Netzwerke und Telekommunika­tion tätig. Zu seinen beruflichen Sta­tionen zählen unter anderem die Fachtitel "Elektronik" und "Gateway".Bei der Zeitschrift "Network World" war Reder als stellver­tretender Chefredakteur tätig. Von 2006 bis 2010 baute er die Online-Ausgabe "Network Computing" auf.Derzeit ist Bernd Reder als freier Autor für diverse Print- und Online-Medien sowie für Firmen und PR-Agenturen aktiv.
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