vOpenData: Statistik-Community für vSphere-Installationen


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    Das Community-Projekt vOpenData sammelt Informationen über die Ausstattung und Konfiguration von vSphere-Installationen. Bisher gaben 210 Anwender Einblick in ihre virtuelle Infrastruktur, so dass die Site bereits interessante Statistiken bietet.

    Ausgangspunkt des Projekts war für die Initiatoren, dass sie wissen wollten, wie virtuelle Maschinen im Durchschnitt dimensioniert sind. Mittlerweile sammelt vOpenData jedoch eine Vielzahl von Kennzahlen, wobei die Informationen durchgängig anonymisiert werden. Die Zuordnung von Daten zu einer Firma erfolgt nur über die UUID von vSphere, während etwa die Namen von Hosts oder VMs nicht erfasst werden.

    VMs, VMDKs pro vCenter-Server

    vOpenData visualisiert die aktuelle Statistik der ausgewerteten Infrastrukturen über ein eigenes Dashboard. Es zeigt die Verteilung der Teilnehmer nach Ländern, wobei die meisten aus den USA, Frankreich und Großbritannien kommen.

    Das öffentliche Dashboard von vOpenData visualisiert die wichtigsten Statistiken der erfassten vSphere-Installationen.

    Die ursprüngliche Frage nach der Größe von VMs beantwortet vOpenData nach aktuellem Stand mit 72 GB pro VMDK. Dieser Durchschnittswert beruht immerhin auf bisher erfassten 76.000 virtuellen Maschinen. Auf jeden vCenter-Server kommen damit 332 VMs und über 600 VMDKs. Der durchschnittliche Host ist mit 135GB Arbeitsspeicher ausgestattet.

    Statistik der Gastbetriebssysteme

    Aufschlussreich ist zudem die Hitparade der verwendeten Gastbetriebssysteme. Klarer Spitzenreiter ist Windows Server 2008 R2, aber schon auf Platz 2 kommt die 32-Bit-Ausführung von Windows Server 2003. Dagegen ist Windows Server 2012 noch nicht in den Top 10 vertreten.

    Bei den Client-Betriebssystemen fällt auf, dass die 64-Bit-Version von Windows 7 fast drei Mal so oft eingesetzt wird als die 32-Bit-Version - und das, obwohl die Hersteller von VDI-Systemen die Verwendung von 32-Bit-Windows empfehlen, weil es deutlich weniger Ressourcen verbraucht.

    Wer Informationen mit Daten über seine virtuelle Infrastruktur zu vOpenData beitragen möchte, kann diese mit einem Perl- oder PowerShell-Script erfassen und auf die Website hochladen.

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