VPN: Silver Peak integriert IPsec-Funktion in WAN-Appliances


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    Ein kleines Update bezüglich der WAN-Optimierungssysteme beziehungsweise Virtual Appliances der US-Firma Silver Peak: Das Unternehmen hat in seine Produkte eine kostenlose IPsec-VPN-Funktion (Virtual Private Network) integriert. Accelerated IPsec, so die Bezeichnung, ermöglicht es, zwischen Firmenstandorten Virtual Private Networks einzurichten (Site-to-Site VPNs).

    Der Datenverkehr zwischen den WAN-Optimierungssystemen von Silver Peak an diesen Standorten wird mithilfe von AES (Advanced Encryption Standard) und 256-Bit-Keys verschlüsselt. Zudem steht für die Authentifizierung SHA-1 (Secure Hash Algorithm) zur Verfügung.

    Schutz vor NSA und Co.

    Nach eigenen Angaben will Silver Peak mit der VPN-Funktion Anwender ansprechen, die wegen des NSA-Skandals Sorge haben, dass "Unbefugte", also auch Geheimdienste, ihre Daten beim Transport zwischen Rechenzentrumsstandorten oder zwischen Data Center und Außenstellen "absaugen".

    Accelerated IPsec ist sowohl in den physischen WAN-Lösungen von Silver Peak (Reihe NX) und den virtualisierten Versionen (Reihe VX und VRX) verfügbar. Die Voraussetzung ist, dass auf den Appliances die aktuelle Version der Virtual-Acceleration-Open-Architecture-Software (VXOA) des Unternehmens läuft.

    Allerdings ist der Support von IPsec durch Silver Peak kein Alleinstellungsmerkmal Auch Riverbed, der schärfste Rivale der Firma, hat in seine Systemsoftware RiOS IPSec integriert. RiOS kommt in den WAN-Optimierungs-Hardware-Appliances der Reihe Steelhead von Riverbed zum Einsatz. Im Datenblatt der Virtual Appliances von Riverbed wird dagegen IPsec nicht erwähnt. Offenkundig beschränkt sich der Hersteller hier auf Verschlüsselung und Absicherung der Daten mittels SSL.

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