vSphere 5.1 Update 1: vCenter kompatibel mit Windows Server 2012

    Rund ein halbes Jahr nach dem Erscheinen von vSphere 5.1 veröffentlichte VMware das dazu gehörige Update 1. Dieses entspricht einem Service Pack in der Microsoft-Welt und bringt dementsprechend vor allem Fehlerbereinigungen. Zu den Neuerungen im Update 1 gehört der vCenter-Support für Windows Server 2012 und eine aktualisierte Unterstützung für ESXi-Gäste.

    Die wichtigste Verbesserung von vSphere 5.1 Update 1 betrifft die Plattformunterstützung. Zum einen lässt sich vCenter nun auf Windows Server 2012 installieren, zum anderen erweitert VMware die Datenbankoptionen auf SQL Server 2008 R2 SP2 und SQL Server 2012. Außerdem ist ein Guest Customization, das in der Regel für die Bereitstellung von Templates verwendet wird, nun auch für Windows 8, Server 2012, Ubuntu 12.04 und RHEL 5.9 möglich.

    Aus für den vSphere-Client

    Das Update 1 beseitigt zudem ein lizenzrechtliches Relikt, weil vCenter Essentials bisher immer noch ein vRAM-Limit von 192 GB erzwingt. Die entsprechenden Bedingungen, mit denen VMware die nötigen Lizenzen von der RAM-Zuteilung an die VMs abhängig machte, fielen indes schon mit der Freigabe von vSphere 5.1.

    Zum Lieferumfang des Update 1 gehört nach wie vor der vSphere Client, der auch bei eventuellen weiteren Updates von vSphere 5.1 mit von der Partie sein wird. Allerdings lassen sich neue Features der Plattform über dieses Tool nicht mehr verwalten, sie stehen nur mehr über den Web Client zur Verfügung. Der herkömmliche Windows-Client erhält nur mehr Korrekturen für kritische oder sicherheitsrelevante Fehler und wird mit dem nächsten Release von vSphere ausgemustert.

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