WhatsUpGold 16.1 erhält Application Performance Monitor (APM)

    Ipswitch erweitert seine Software für das Netzwerk-Monitoring um eine weitere Komponente, nämlich zur Überwachung der Performance von Anwendungen. Es sammelt Informationen über das Verhalten von Applikationen über mehrere Server und Systeme, um vor drohenden Problemen zu warnen.

    Das Monitoring von Applikationen beginnt damit, dass Administratoren mit dem Application Performance Monitor (APM) Profile für Anwendungen erstellen, die sie überwachen möchten. Besonders bei komplexeren Programmen müssen dafür alle involvierten Komponenten wie Datenbanken, Web- und Applikations-Server sowie Geräte identifiziert werden.

    Standardprofile für gängige Anwendungen

    Innerhalb von Profilen lässt sich über die Festlegung von Schwellwerten bestimmen, wann ein bestimmtes Verhalten von Komponenten als kritisch zu betrachten ist. Ipswitch liefert mit seinem Produkt eine Reihe von Standardprofilen mit, so dass beispielsweise die Überwachung von Windows Server (inklusive Active Directory), Exchange, Sharepoint, Oracle 11g oder Apache auf Basis von vorgegebenen Werten begonnen werden kann.

    APM führt eine Historie der Verfügbarkeit und Performance von überwachten Applikationen

    Da APM als Plug-in für WhatsUpGold realisiert ist, bietet Ipswitch für das gesamte Framework ein gemeinsames Dashboard. Dort finden sich nun auch Auswertungen und Berichte zur Performance von Anwendungen. Diese helfen dabei, die Ursache von auftretenden Problemen auf bestimmte Komponenten oder Hardware zurückzuführen.

    Mit APM macht Ipswitch einen weiteren Schritt beim Monitoring von Anwendungen, nachdem das Unternehmen im letzten Jahr die deutsche iOpus Software übernommen hatte. Dessen Produkt Alertfox dient der Überwachung von Web-Applikationen.

    Das Modul Application Performance Monitor setzt WhatsUpGold 16.1 voraus und kostet ab 1260 Euro.

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