Windows 10 21H2: Kaum Neuerungen, Upgrade als CU, kürzerer Support für LTSC


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    Windows 10 Feature-UpdateMicrosoft kündigte das voraus­sichtlich letzte Windows 10 für das zweite Halb­jahr 2021 an. Zu den Neuer­ungen gehört die Unter­stützung für WPA3 und von GPUs im Sub­system für Linux. Während der Support-Zeitraum für die Edi­tionen im Semi-annual Channel gleich bleibt, gibt es für die LTSC-Ver­sion nur mehr 5 Jahre.

    Nach der Ankündigung von Windows 11 war davon auszugehen, dass für die wohl letzte Version von Windows 10 nicht mehr allzu viele neue Funktionen abfallen würden. Tatsächlich enttäuscht Microsoft diese Erwartung nicht und begnügt sich in den aktuellen Preview-Builds mit Bugfixes.

    Neu in Windows 10 21H2

    Die Neuerungen beschränken sich auf die Unterstützung von WPA3 H2E für höhere WiFi-Sicherheit und außerdem können das Subsystem für Linux (WSL) sowie Azure IoT Edge for Linux on Windows den Grafik­prozessor nutzen. Hinzu kommt ein nicht näher spezifizierter Support für passwortloses Deployment durch Windows Hello.

    Das Subsystem für Linux gehört zu den Wenigen Komponenten, die in 21H2 neue Funktionen erhalten

    Microsoft wird das so genannte Feature-Update für alle PCs, die Windows 10 2004 oder höher ausführen, wieder als kumulatives Update ausliefern. Seit diesem Release ist das Kernsystem praktisch unverändert geblieben. Somit bringt Microsoft das dritte Upgrade mit minimalen Ver­besserungen in Folge.

    Support-Zeiträume

    Beginnend vom Freigabedatum im Herbst erhalten die Editionen Home und Pro wie gewohnt 18 Monate Support, bei der Enterprise Edition sind es wie bei jedem H2-Release wieder 30 Monate.

    Mit 21H2 veröffentlicht Microsoft nach Windows 10 1809 wieder eine Version im Long Term Service Channel (LTSC). Für diese Ausgaben des Betriebs­systems gewährte der Hersteller bis dato 10 Jahre Support, für 21H2 werden es nur fünf Jahre bis 2026 sein, während er für 1809 noch bis 2029 gilt.

    Damit folgt das OS nun ebenfalls Microsofts geänderter Support-Politik, die auch für Office 2022 oder Exchange 2022 verkürzte Support-Zeiträume vorsieht.

    Insider Previews

    Für alle, die das nächste Release von Windows 10 21H2 bereits vorab testen wollen, veröffentlicht Microsoft die Vorabversionen von nun an im Release Preview Channel.

    Damit erhalten auch solche Anwender Zugriff auf 21H2, deren Hardware für Windows 11 nicht ausreicht und die deswegen vom Beta- in den Release-Preview-Channel verschoben wurden.

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    Bild von Wolfgang Sommergut
    Wolfgang Sommergut hat lang­jährige Erfahrung als Fachautor, Berater und Kon­ferenz­sprecher zu ver­schiedenen Themen der IT. Da­neben war er als System­admini­stra­tor und Consultant tätig.
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