Windows Server 2012 bringt Hyper-V-Replikation und mehr vCPUs

    Microsoft gab auf seiner weltweiten Partnerkonferenz einen kleinen Ausblick auf den Nachfolger von Windows Server 2008 R2, der unter dem Codenamen Windows 8 Server firmiert. Während die meisten Neuerungen im September auf der BUILD-Konferenz vorgestellt werden, demonstrierte Microsoft vorerst ein neues Hyper-V-Feature für das Disaster Recovery.

    Die Funktion unter der Bezeichnung Hyper-V Replica soll in der Lage sein, beliebige virtuelle Maschinen auf andere Server zu replizieren. Die Übertragung lässt sich entweder sofort oder zeitgesteuert auslösen. Die Technik eignet sich vor allem dazu, VMs in externen Rechenzentren, etwa von Cloud-Providern, zu sichern.

    Kostenlose Konkurrenz zu VMware SRM

    Das Feature dient damit einem ähnlichen Zweck wie der Site Recovery Manager von VMware. Dieser war bis dato auf die Replikationsmechanismen von Storage-Systemen angewiesen, so dass er auf beiden Seiten die Speichersysteme des gleichen Herstellers benötigt. Das mit vSphere 5 eingeführte Host-basierte Replikation beseitigt diese Einschränkung.

    Hyper-V Replica soll von Anfang an in der Lage sein, VMs unabhängig von den eingesetzten Speicherlösungen zu replizieren. Während VMware den SRM als separates Produkt vertreibt, kündigte Microsoft an, dass seine Replikationsfunktion ohne Aufpreis als Teil von Windows 8 Server verfügbar sein werde.

    Zu den Verbesserungen von Hyper-V wird auch die Unterstützung von mehr als 16 vCPUs pro virtueller Maschine zählen, eine exakte Zahl wurde offenbar nicht genannte. Die Ankündigung überschneidet sich mit jener von vSphere 5, dessen ESXi-Hypervisor bis zu 32 vCPU in einer VM zulässt.

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