Windows 8.1 Update: 120-Tage-Frist für Firmenkunden

    Microsoft gab kürzlich bekannt, dass das Update für Windows 8.1 und Server 2012 R2 installiert werden muss, um künftig Patches für diese Versionen des Betriebssystems zu erhalten. Die dafür vorgesehene Frist von 30 Tagen war allerdings knapp bemessen, besonders weil einige Firmenkunden von einem WSUS-Bug betroffen waren.

    Das Update für Windows 8.1 und Server 2012 R2 bildet Microsoft zufolge die Basis für künftige Patches, sowohl für sicherheitskritische als auch nicht Security-bezogene. Wenn Anwender ihre Systeme nicht auf den neuen Stand gebracht werden, dann gelten künftige Updates als nicht anwendbar.

    Ursprünglich sollte sowohl für Privatanwender als auch für Firmenkunden eine 30-Tage-Frist bis zum 13. Mai gelten, um das KB2919355 zu installieren. Allerdings führten bestimmte Konfigurationen von WSUS 3.2 dazu, dass PCs nach dem Einspielen des Updates keine weiteren Patches mehr erhielten. Microsoft hat dieses Problem erst kürzlich behoben, so dass die ohnehin knapp bemessene Frist noch kürzer ausfällt. Hinzu kommt, dass neben dem WSUS-Bug auch Inkompatibilitäten mit Software anderer Anbieter beseitigt werden müssen, beispielsweise mit Veeam Backup & Replication.

    Microsoft reagierte nun auf das Feedback von Unternehmen und verlängerte den Zeitraum für die Installation des Updates bis zum 12. August. Betroffen sind davon alle Anwender, die Patches über WSUS, SCCM oder Intune verteilen. In der Zwischenzeit erhalten Windows 8.1 und Server 2012 R2, auf denen das KB2919355 noch nicht eingespielt wurde, separate Updates. Für Privatanwender bleibt es beim Stichtag 13. Mai.

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