IGEL verwaltet mit UMS 5 auch PCs unter Windows 7


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    Mehr als nur eine neue Version der Universal Management Suite (UMS) ist UMS 5 für den Thin-Client-Spezialisten IGEL. Mit der neuen Ausgabe von UMS lassen sich nicht nur Hard- und Software-Thin-Clients von IGEL verwalten, sondern beliebige Endsysteme, auf denen Windows 7 läuft.

    Unterstützt werden die Desktop-Version von Windows 7 sowie Windows Embedded Standard 7. Damit geht IGEL in Richtung Workspace-Management. Endgeräte lassen sich über die UMS-5-Konsole zentral verwalten, auch "remote" (Fernwartung).

    Die Agent-Software "UMS Agent für Windows 7" (UMA), die auf den Endsystemen installiert wird, soll im vierten Quartal verfügbar sein.

    Geht in Richtung Workspace-Management: IGELs Universal Management System v5Über ein IGEL Management Interface (IMI) kann die UMS zudem an ein bereits vorhandenes Enterprise-Management-System angebunden werden. Sowohl für den UMA als auch das Management-Interface sind separate Lizenzen erforderlich. Was diese kosten, will der Hersteller später mitteilen.

    Zielgruppen

    Mit der Erweiterung in Richtung Management von beliebigen Windows-7-Systemen spricht IGEL folgende Nutzergruppen an:

    1. Bestandkunden von IGEL, die PCs und Notebooks weiterhin mit Windows 7 nutzen wollen, diese Systeme jedoch zentral mit UMS managen möchten,
    2. alle Unternehmen, die für ihre PCs, Notebooks und Thin Clients ein kostengünstiges und effizientes Management-Tool benötigen,
    3. Organisationen und Unternehmen, die UMS 5 mit anderen Enterprise-Management-Lösungen koppeln wollen. Dazu gehören beispielsweise Firmen mit vielen Niederlassungen sowie Systemhäuser und Service Provider, die Kunden IT-Arbeitsplätze, inklusive Endgerät, im Rahmen eines Client-as-a-Service-Angebots (ClaaS) zur Verfügung stellen.

    Anbindung an Microsoft SCCM und IBM Tivoli

    IGEL UMS 5 - Mit überarbeiteter Oberfläche in frischem LookFür die dritte Gruppe ist das IGEL Management Interface (IMI) gedacht. Es stellte ein Standard-REST-API (Application Programming Interface) bereit. Es schlägt gewissermaßen eine Brücke zwischen UMS 5 und Enterprise-Management-Frameworks wie Microsoft SCCM und IBM Tivoli.

    Nutzer können damit Endgeräte (Endpoints) zentral verwalten, aber auch neue Workflows entwickeln und das Management der Systeme weiter automatisieren - gerade in Umgebungen mit vielen Endgeräten ein "Muss".

    Weitere Neuerungen von UMS 5 sind unter anderem:

    • Eine überarbeitete und moderner gestaltete Oberfläche,
    • eine bessere Performance, die eine schnellere Navigation in der für IGEL typischen Baumstruktur ermöglichen soll,
    • erweiterte Vergleichs- und Importfunktionen: Sie identifizieren Unterschiede zwischen Konfigurations­profilen und erlauben es, die Konfigurationsdaten von IGEL-Clients als Profil in UMS importieren. Von dort lassen sich die Einstellungen per Drag and Drop anderen Clients oder einer Client-Gruppe zuzuweisen.

    Verfügbarkeit

    Die Universal Management Suite 5 (UMS 5) steht ab dem 14. Oktober 2015 bereit. Die Software liegt allen neuen Thin- und Zero-Clients von IGEL sowie der Thin-Client-Software Universal Desktop Converter 2 (UDC2) bei. Außerdem können Bestandkunden UMS 5 kostenfrei über www.myigel.biz herunterladen.

    Das IGEL Management Interface (IMI) ist ebenfalls ab dem 14. Oktober verfügbar, der IGEL Unified Management Agent (UMA) für Windows 7 erscheint voraussichtlich am 30. Oktober. Weitere Details und Preisangaben zu UMA und IMI will IGEL später bekanntgeben.

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