VirtualBox 4.0: Extensionen, neue GUI, bessere Hardware-Unterstützung

    Unterstützung für virtuelle MonitoreDie zweite unter der Regie von Oracle veröffentlichte Version von VirtualBox kommt als Major Release daher. Dieses lässt sich durch Zahl der technischen Neuerungen kaum rechtfertigen, aber VirtualBox 4.0 stellt die Weichen neu, was das Verhältnis von Open-Source-Projekt und kommerzieller Verwertung anlangt. Zu diesem Zweck bietet Oracle auch das kompilierte Kernprodukt unter der GPL an und sieht die Möglichkeit vor, dieses über (proprietäre) Plugins zu erweitern. Von den neuen Features ist vor allem die verbesserte Management-Konsole zu erwähnen.

    Mit vmrun virtuelle VMware-Maschinen steuern

    vmrun kopiert eine Datei ins GastsystemNeben der Möglichkeit, virtuelle VMDK-Festplatten zu bearbeiten, ohne die zugehörige VM starten zu müssen, ist das Kommando vmrun eine weitere Eingriffsmöglichkeit für Administratoren, VMs von außen zu beeinflussen. Es gehört bereits zum Lieferumfang von VMware Workstation, ESX oder vSphere dazu; Benutzer des VMware Players erhalten es über den separaten Download der VMware VIX API.

    Virtuelle Maschinen mit Near CDP kontinuierlich sichern

    Near CDP in Altaro VM BackupModerne Backup-Tools für virtu­elle Maschinen können die Inter­valle zwischen den Sicherungen auf wenige Minuten redu­zieren. Diese Fähig­keit wird häufig als Near Continuous Data Protection (CDP) be­zeichnet. Damit lässt sich der Recovery Point Objective (RPO) gering halten, ohne den Speicher­bedarf über­mäßig zu erhöhen.*

    VMDK unter 64-Bit-Windows mounten

    Das „VMware Virtual Disk Development Kit“ bringt signierte Treiber für 64-Bit-Systeme mitFür das Mounten von VMDK-Festplatten auf dem Hostsystem stellt VMware das „VMware Workstation 5.5 Disk Mount Utility“ zur Verfügung. Dieses in die Jahre gekommene Tool – die Versionsnummer stammt von der der entsprechenden VMware Workstation – wird in Foren und Blogs immer noch gerne empfohlen. Sein Einsatz ist aber nur noch eingeschränkt möglich, so lässt es sich etwa auf vielen Windows-Versionen gar nicht erst installieren.

    Security Essentials 2.0: Erster Eindruck von den wichtigsten Funktionen

    Einstellungen von Microsoft Security Essentials 2.0Kurz vor Weihnachten hat Microsoft die Version 2.0 der Security Essentials herausgebracht. Im Vergleich zu ersten Ausgabe hat Microsoft dem Tool etliche Erweiterungen spendiert. Eine ist, dass nun auch Kleinunternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern Windows-Rechner mithilfe von Security Essentials kostenlos vor Schadsoftware schützen können. Das dürfte den etablierten Anbietern von Sicherheitssoftware nicht gefallen, stellen sie doch ihre Produkte Privatleuten und Unternehmen nur gegen Bezahlung zur Verfügung.

    Trends 2010: Migration auf Windows 7 kommt in Schwung

    Migration auf Windows 7Nach dem Fehlschlag von Vista zeichnete sich 2010 deutlich ab, dass Windows 7 eine bessere Resonanz bei den Anwendern erhalten würde. Verantwortlich dafür war einerseits, dass Microsoft die ärgsten Defizite von Vista beseitigte. Das betraf vor allem die Kompatibilität mit alten Anwendungen und den Ressourcen-Verbrauch. Darüber hinaus setzt das absehbare Ende für den Support von XP die Unternehmen unter Zugzwang, so dass etwa die Gartner Group zu einem Umstieg auf Windows 7 bis 2012 rät.

    Trends 2010: Der Web-Browser als der neue Desktop

    Internet Explorer 9Von Marc Andreessen stammt der Spruch, dass der Netscape-Browser die Rolle von Windows auf ein "poorly debugged set of device drivers" reduzieren werde. Zumindest der Teil der Prophezeiung, der die Rolle von Netscape betrifft, stellte sich relativ bald als falsch heraus.

    Trends 2010: Auf dem Weg zum 64-Bit-Desktop

    Teaser-Bild Ende 32-Bit15 Jahre nach der Umstellung des Windows-Clients von 16 auf 32 Bit steht nach mehreren Anläufen nun die nächste Verbreiterung der Spurweite auf dem Programm.

    Trends 2010: Desktop-Virtualisierung nach dem Hype

    VDI TeaserDie erwartete Umstellung auf Windows 7 sollte für viele Unternehmen der Anlass sein, ihr Desktop-Modell grundsätzlich in Frage zu stellen. Hersteller wie Citrix und VMware hofften darauf, dass sich Anwender bei dieser Gelegenheit für virtuelle Desktops entscheiden würden, die im Rechenzentrum gehostet werden und die über verschiedene Endgeräte zugänglich sind.

    Dropbox, Netflix, Wikileaks, Skype: Licht und Schatten der Cloud

    Cloud-ComputingCloud-Computing gilt als das nächste IT-Paradigma, die Umstellung von der firmeninternen IT zu Services aus dem Internet wird in seiner Bedeutung verglichen mit dem Wechsel vom Mainframe zu Client-Server. Bis Unternehmen tatsächlich die Mehrzahl ihrer Anwendungen aus der Cloud beziehen, werden noch einige Jahre vergehen.

    Benutzerprofile: Einstellungen von Anwendungen mitnehmen

    Konfigurationsdaten für Anwendungen liegen in Windows 7 unter AppDataDie meisten Anwendungen speichern zahlreiche Konfigurationsdaten, um beim nächsten Start einen bestimmten Status wiederherstellen zu können. Dabei kann es sich um Informationen handeln, die eine Applikation von selbst aufbewahrt, etwa die Koordinaten des Fensters, oder aber Präferenzen des Users, der diese explizit auswählt.

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