Desktop-Virtualisierung statt PCs: Hardware billiger, Software teurer

    Anforderungen für virtuelle DesktopsMicrosoft beauftragte eine Studie, welche die Gesamtkosten (TCO, Total Cost of Ownership) von virtuellen und herkömmlichen Desktops ver­gleicht. Insgesamt stellte sich heraus, dass zentrale virtuelle Desktops (SHVD) teurer sind als herkömmliche PCs. Schuld daran sind nicht zuletzt die höheren Lizenzkosten von Microsoft.

    Windows als File-Server: DFS, FSRM und andere Dienste im Überblick

    File-ServerEigentlich schien die Zeit für File-Server, die berüchtigten Datengräber, schon abgelaufen. Die notorischen Defizite beim Management der zentralen Datenablagen (Recherche, Klassifizierung, Archivierung) weckten die Hoffnung auf intelligentere Alternativen. Microsoft selbst positioniert die in Windows Server enthaltenen Sharepoint Services als Datei-Server der nächsten Generation.

    Virtuelle Maschinen mit Near CDP kontinuierlich sichern

    Near CDP in Altaro VM BackupModerne Backup-Tools für virtu­elle Maschinen können die Inter­valle zwischen den Sicherungen auf wenige Minuten redu­zieren. Diese Fähig­keit wird häufig als Near Continuous Data Protection (CDP) be­zeichnet. Damit lässt sich der Recovery Point Objective (RPO) gering halten, ohne den Speicher­bedarf über­mäßig zu erhöhen.*

    Red Hat Enterprise Linux 6: KVM statt XEN, Numa, RAS, Power-Management

    Neue Virtualisierungsfunktionen von RHEL 6Nach einem Entwicklungsaufwand von 600 Mannjahren stellte Red Hat sein Enterprise Linux (RHEL) 6 fertig. Der größte Teil der Neuerungen betrifft klassische Tugenden eines Server-Betriebssystems, wie höhere Performance, Skalierbarkeit und Verfügbarkeit.

    WSUS (Windows Server Update Services) einrichten und konfigurieren

    Windows Server Update Services (WSUS)Mit Hilfe des Windows Server Update Services bezieht und verwaltet man Updates von der Microsoft-Update-Site zentral. Welche Updates zu welchem Zeitpunkt an welche Client-Gruppen ausgeliefert werden, legt der Administrator fest, so dass diese vorher jeweils unter kontrollierten Bedingungen auf Kompatibilität und unerwünschte Nebenwirkungen getestet werden können.

    gpupdate, gpresult, gpfixup: Kommandozeilen-Tools für Gruppenrichtlinien

    Die Management-Console für die GruppenrichtlinienOhne die grafische Management-Console gpmc.msc für die Gruppenrichtlinien wäre deren Management schlechterdings unmöglich: Kein Administrator mag sich vorstellen, die gesammelten Richtlinien seiner Organisation per Scriptsammlung, Kommandozeile (PowerShell eingeschlossen) oder als XML-Datei verwalten zu müssen. Für bestimmte Aktionen ist eine nebenbei geöffnete Eingabeaufforderung jedoch eine sinnvolle Ergänzung, etwa um gerade gemachte Änderungen sofort zu propagieren oder die Resultate zu überprüfen.

    SCVMM 2012 und Self Service Portal 2.0: Tools für die Private Cloud

    Self Service Portal 2.0Die Virtualisierung und Konsolidierung von Servern war nur der Anfang, der nächste Schritt soll die Private Cloud sein. Sie versetzt IT-Abteilungen, so die Vision, in die Position eines Infrastruktur-Providers nach dem Vorbild von Amazon, der seine Kunden flexibel aus einem riesigen Ressourcen-Pool bedient und sie exakt nach beanspruchter Leistung abrechnet. Für viele Unternehmen ist das noch Zukunftsmusik, aber VMware bietet viele der dafür benötigten Funktionen. Microsoft möchte bisher fehlende Technologien nächstes Jahr im System Center Virtual Machine Manager (SCVMM) 2012 nachreichen.

    Kostenlose Version des Blackberry Enterprise Server für Lotus Domino

    Blackberry-Smartphones haben Zugang zu Lotus Domino und NotesDie Welt besteht bekanntlich nicht aus "Exchange" alleine. Für den Zugriff auf Microsofts E-Mail- und Messaging-Plattform von Blackberry-Smartphones aus bietet Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) bereits seit Februar 2010 eine kostenlose Lösung an: den Blackberry Enterprise Server Express (BES) für Exchange. Im Gegensatz zu kostenpflichtigen Version (mehrere 1000 Nutzer) unterstützt sie nur maximal 75 User auf dem Mail-Server und etwa 15 Prozent der circa 500 Sicherheitsrichtlinien (Policies). Nun bringt RIM eine vergleichbare Lösung für IBM Lotus Domino heraus. Auch sie kann kostenlos von dieser RIM-Web-Seite heruntergeladen werden.

    VMware vSphere: Übersicht über Features und Module

    Aufbau von vSphereVergleiche zwischen den Virtualisierungslösungen konzentrieren sich immer noch auf Basisfunktionen wie das Memory Management des Hypervisors oder Live Migration. Aufgrund dieser von Marketing-Rivalitäten geprägten Wahrnehmung könnte der Eindruck entstehen, Server-Virtualisierung bestehe nur aus einem Hypervisor plus Administrationskonsole. Besonders VMware vSphere ist jedoch in der aktuellen Version 4.1 viel weiter gediehen und umfasst eine Vielzahl von Funktionen und Komponenten, die teilweise noch wenig bekannt sind. Die folgende Übersicht soll Aufschluss über den Funktionsumfang der VMware-Plattform geben.

    Ursachen für Programmabstürze finden

    Windows Error Recovery (WER)Abstürze von Anwendungen lassen sich in vielen Fällen durch den Einsatz freier Tools innerhalb weniger Minuten bis zu ihrer Ursache hin zurückverfolgen. Im Rahmen der Session „The Case of the Unexplained, 2010: Troubleshooting with Mark Russinovich“ auf der Microsoft TechEd 2010 in Berlin demonstrierte Mark Russinovich, wie man mit Hilfe des Process Explorers und Windbg für bereits abgestürzte Anwendungen herausfinden kann, was die Ursache für deren irreguläre Beendigung war.

    Enterprise Agreement kündigen: Wie man Windows und Office weiternutzen darf

    Lizenz-ManagementDas Enterprise Agreement (EA) ist eine Form der Volumenlizenzierung für große Unternehmen, über die man Lizenzen entweder für die unbegrenzte Nutzung ("perpetual License") erwerben oder diese für einen bestimmten Zeitraum mieten kann (Enterprise Subscription Agreement).

    Seiten