WinRE nachträglich in Notfallpartition installieren

    Deployment ThumbnailDie Reparaturumgebung WinRE wird bei einer Standard-Installation von Windows 7 mit auf die Festplatte installiert und befindet sich danach auf einer versteckten Partition. Dadurch entfällt im Fehlerfall die Suche nach der Setup-CD oder System Repair Disc, sondern man kann direkt aus dem Boot-Menü per ‹F8› auf das Notfallsystem zugreifen.

    Windows 7 Enterprise: Alternativen zu AppLocker

    AppLocker TeaserZu den neuen Enterprise-Features von Windows 7 gehört AppLocker. Wie einige andere Neuer­ungen ist es aber den Edi­tionen Enter­prise bzw. Ulti­mate vorbe­halten und benötigt Server 2008 R2. Während die Ultimate Edition als Consumer-Version im Firmen­einsatz erheb­lichen Ein­schrä­nkungen unter­liegt, erfor­dert die Enterprise den Abschluss einer Software Assurance. Wer weder des eine noch das andere möchte, kann Alter­nativen zu AppLocker von Dritt­anbietern erwerben.

    Virtuelle Maschinen mit Near CDP kontinuierlich sichern

    Near CDP in Altaro VM BackupModerne Backup-Tools für virtu­elle Maschinen können die Inter­valle zwischen den Sicherungen auf wenige Minuten redu­zieren. Diese Fähig­keit wird häufig als Near Continuous Data Protection (CDP) be­zeichnet. Damit lässt sich der Recovery Point Objective (RPO) gering halten, ohne den Speicher­bedarf über­mäßig zu erhöhen.*

    Zitat der Woche: "RDS ist der Inbegriff schlechten Designs"

    SprechblaseCláudio Rodrigues, CEO von WTSLabs Inc. und Blogger, wollte seine Anleitung "Terminal Services form A to Z" (PDF) auf den Stand von Windows Server 2008 R2 bringen. Dort heißen die ehemaligen Terminaldienste nun Remote Desktop Services (RDS) und wurden erheblich erweitert. Unter anderem enthalten sie nun eine Basisaustattung zur Einrichtung virtueller Desktop (VDI). Das Installieren einer RDS-Umgebung ist offenbar auch für einen Terminal-Server-Veteranen keine leichte Aufgabe:

    64-Bit-Software für Windows 7: 7-Zip, Notepad2 und diverse Tools

    Auffällig groß ist das Angebot an 64-Bit-Packern, was wohl daran liegen mag, dass der Portierungsaufwand für sie relativ gering ist. Bei systemnahen Tools dagegen führt oft kein Weg an einer 64-Bit-Version vorbei, wenn sie unter Windows x64 problemlos laufen sollen.

    64-Bit-Software für Windows 7: Datei- und Laufwerk-Management, Netzwerk-Tools

    Programme die relativ tief in das System eingreifen, wie etwa Tools zur Erzeugung virtueller Laufwerke, kommen in 32-Bit-Ausführungen oft nicht unter Windows x64 zurecht. Aber auch hier gibt es ein zunehmendes Angebot an 64-Bit-Versionen, wie auch bei Netzwerk-Tools.

    64-Bit-Software für Windows 7: VMware, VirtualBox, VirtualPC

    Teaser-Bild Ende 32-BitWährend am Server Bare-Metal-Hypervisor in 64-Bit-Ausführung der Normalfall sind, dominieren am Client nach wie vor Typ-2-Virtualisierer, die ein Host-Betriebssystem voraussetzen. Die gängigen Produkte gibt es sowohl in 32- als auch in 64-Bit-Varianten, wobei VMware Workstation sogar die Kombination von 32-Bit-Host und 64-Bit-Gast unterstützt.

    64-Bit-Software für Windows 7: Viren-Scanner, Mail- und Messaging-Programme

    Teaser-Bild Ende 32-BitZwar laufen viele der 32-Bit-Scanner auch auf x64-Systemen, aber gerade die Komponenten der Software, die sich tief in das System eingraben und beispielsweise Schreibzugriffe im Dateisystem abfangen, sollten nicht von 32-Bit Kernel-Mode-Treibern abhängen.

    64-Bit-Software für Windows 7: Browser, Office, Tools und mehr

    Teaser-Bild Ende 32-BitEine 64-Bit-Version gab es schon von Windows XP, sie führte aber ein Schattendasein neben der erfolgreichen 32-Bit-Ausführung. Während sich auch bei Vista noch kein Trend in Richtung 64-Bit-Computing abzeichnete, kommt der Zug bei Windows 7 nun ins Rollen, die 64-Bit-Version verkauft sich offenbar besser als die 32-Bit-Variante. Wer allerdings jetzt schon auf 64-Bit-Windows umsteigt, kann die Vorteile nur beschränkt nutzen, weil es noch relativ wenig native Anwendungen dafür gibt.

    Essential Business Server wird eingestellt, VMware Guest Console, Thinprint für Fat Clients

    Essential Business Server

    • Microsoft stellt den vor 4 Jahren eingeführten Essential Business Server (EBS) ein. Ähnlich wie der Small Business Server (SBS) handelt es sich dabei um ein Paket aus Betriebssystem und mehreren Anwendungen (u.a. Exchange 2007 und SQL Server). Während der SBS auf 75 gleichzeitig verbundene User oder Geräte beschränkt ist, richtete sich der EBS an mittelgroße Firmen mit bis zu 300 Benutzern (siehe Vergleich der beiden Systeme).

    Bitlocker ohne Trusted Platform Module (TPM)

    Trusted Platform Module auf einem Motherboard Asus P5Q premiumUm Bitlocker zu verwenden, setzt Windows 7 in der Voreinstellung einen TPM-Chip (Trusted Platform Module) voraus. Er sorgt nicht nur für die Schlüsselverwaltung, sondern auch für Prüfung der Integrität des Systems und verweigert den Zugriff auf den Festplatteninhalt auch bei ansonsten passendem Schlüssel, wenn wichtige Systemkomponenten verändert wurden.

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