SNMP, WMI, SSH: Warum eine effiziente Netzwerküberwachung nicht ohne Zugangsdaten auskommt

    Network MonitoringOhne Anmelde­­daten kann das Netzwerk-Monitoring nur grund­­legende Infor­­mationen er­fassen und beispiels­weise Geräte als Server oder WLAN-AP identi­fizieren. Mit Hilfe der Creden­tials sieht es hin­­gegen, was auf dem Gerät passiert. Eine gute Monitoring-Lösung ist in der Lage, diese Daten sicher zu speichern und zu ver­­wenden.

    Wie viele VMs pro CPU-Kern?, Speicher-Überzusicherung, RDP- und VM-Support für Azure

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    • Die Anzahl der möglichen VMs pro CPU-Kern (VMs/Core) benutzen Hypervisor-Anbieter von Virtualisierungslösungen nur äußert vorsichtig: Der wirklich erreichbare Wert hängt stark von der Auslastung der einzelnen VMs ab und lautet deshalb am besten „hängt davon ab“. VMware macht hier eine Ausnahme und spricht von durchschnittlich 8 VMs/Core in typischen VDI-Umgebungen, strebt aber eine Verdoppelung dieses Wertes an.

    Azure, Amazon: Terminaldienste aus der Cloud

    Searchcloudcomputing meldet, dass Microsoft beabsichtigt, die Remote Desktop Services in Azure zu unterstützen. Dieses Feature soll mit der Möglichkeit eingeführt werden, dass Kunden Images von virtuellen Maschinen auf die Plattform laden und dort starten können. Azure würde damit von seiner derzeitigen Positionierung als Platform as a Service (PaaS) in Richtung IaaS erweitert und gegen die Web Services von Amazon konkurrieren. Diese bieten schon seit einiger Zeit Terminaldienste auf Basis virtueller Windows-Server, wobei zusätzlich noch XenApp gebucht werden kann.

    Kaseya: Systemverwaltung als Managed Service

    Kaseya ist ein Anbieter von Systemverwaltungssoftware, der erst seit drei Monaten auf dem deutschen Markt präsent ist. Anlass für die heutige Pressekonferenz war die Vorstellung der neuen Produktversion Kaseya 2. Der Funktionsumfang der Software ist zwar respektabel, aber interessanter ist die Strategie, diese an Managed-Service-Provider (MSP) zu verkaufen, so dass Firmen die Systemverwaltung auslagern können.

    Novells zögerliche Virtualisierungsstrategie

    BildIn einem kürzlichen Interview mit ZDNet Asia dämpfte Novells CTO Moiz Kohari die herrschende Virtualisierungs­euphorie. Während Paul Maritz, CEO von VMware, schon letztes Jahr auf der VMworld propagierte, dass mit vSphere alle Server eines Rechenzentrums virtualisiert werden sollten, kapriziert sich Kohari auf Anwendungen, die sich gegen eine Virtualisierung sträuben. In einem Gespräch mit Holger Dyroff, Vice President Novell SUSE LINUX Products, verstärkte sich mein Eindruck von der defensiven Strategie Novells.