Virtuelle Maschine im vSphere Client importieren

    Wenn man eine virtuelle Maschine dupliziert oder von einem Desktop-Tool wie der Workstation auf einen ESXi-Host überträgt, dann möchte man sie an­schließend in die Liste der verwalteten VMs aufnehmen und von dort starten. Diese an sich triviale Aufgabe kann im vSphere Client aufgrund seiner etwas eigenartigen Bedienerführung in eine größere Suche ausarten.

    Wer nämlich nach dem Vorbild der Workstation den Befehl File => Open ausführen möchte, wird vergeblich nach dieser Option suchen. Vielmehr muss man über die Registerkarte Konfiguration => Speicher ins Verzeichnis der VM wechseln. Dies erfolgt über den Befehl Datenspeicher durchsuchen aus dem Kontextmenü des entsprechenden Datastores.

    Im Verzeichnis angekommen, führt man aus dem Kontextmenü der .vmx-Datei den Befehl Zur Bestandsliste hinzufügen aus. Anschließend taucht die VM im linken Fenster des Clients in der Baumstruktur auf.

    Beim ersten Start einer kopierten VM frägt der vSphere Client, ob die VM kopiert oder verschoben wurde.

    Wenn man nun die frisch importierte VM startet, dann fährt sie nicht hoch und ihr Icon enthält ein Warnsymbol. Der Grund ist, dass sich eine kopierte VM nicht ohne Anpassung starten lässt. Daher präsentiert der vSphere Client den von der Workstation her bekannten Dialog, der den Benutzer danach fragt, ob die VM kopiert oder verschoben wurde.

    Diese Auswahl bekommt man aber erst zu sehen, wenn man die Konsole der betreffenden virtuellen Maschine öffnet. Dort entscheidet man sich für die Option I copied it und anschließend sollte die VM starten.

    2 Kommentare

    Bild von Marc Teuber
    Marc Teuber sagt:
    22. Dezember 2013 - 14:19

    Danke! Der Beitrag hat mir echt geholfen!

    Bild von Christian
    Christian sagt:
    11. April 2018 - 23:53

    Danke! Der Eintrag hat mein Leben gerettet :) Mit dieser Anleitung brachte ich einen VMWare Kübel ohne VCENTER wieder zum Laufen!