Tipps & Tools

    icacls, Get-ACL: Dateirechte anzeigen auf der Kommandozeile und in PowerShell

    Lässt sich beispielsweise eine Datei nicht löschen oder anlegen, dann liegt dies meist an fehlenden Rechten. Befindet man sich auf der Kommandozeile, dann ist unter cmd.exe das Dienstprogramm icacls das Mittel der Wahl, um die Dateirechte zu überprüfen. Unter PowerShell ist dafür das Cmdlet Get-Acl zuständig.

    Häufige Missverständnisse zu Gruppenrichtlinien

    Group Policies sind eine etablierte Technik für das zentrale Management von Clients und Servern unter Windows. Obwohl die meisten Administratoren regelmäßig damit arbeiten, halten sich einige irrige Auffassungen. Das zumindest behauptet Derek Melber, der 5 nach seiner Meinung gängige Missverständnisse zusammengestellt hat.

    StarWind: Hochverfügbaren Speicher mit virtueller Storage Appliance (VSA) einrichten

    StarWind Virtual SAN for LinuxStarWind Virtual SAN (VSAN) erfasst lokalen Speicher mehrerer Server für einen Pool und stellt darauf hoch­verfüg­bares Storage bereit. Zur bis­herigen Windows-Ver­sion kommt nun eine virtu­elle Linux-Appliance hinzu. Sie läuft auf jedem gän­gigen Hyper­visor, ist ein­fach in Betrieb zu nehmen und redu­ziert die Lizenz­kosten.*

    Attack Surface Analyzer: Security-Scan nach Software-Installation

    Microsoft veröffentlichte die Version 1.0 des Attack Surface Analyzer. Das kostenlose Tool dient dazu, das System auf mögliche Schwachstellen zu überprüfen, die durch die Installation einer Software entstanden sein können. Es soll sowohl Administratoren als auch Entwickler ansprechen.

    Clone von virtueller Maschine in Hyper-V erstellen

    Wenn man eine kleinere Zahl von Hyper-V-Hosts verwaltet und dafür wie zumeist üblich keinen System Center Virtual Machine Manager hat, dann artet das Klonen von VMs in Handarbeit aus. Der Hyper-V Manager besitzt nämlich keine Funktion für das VM-Cloning, vielmehr muss man dafür die Import- und Export-Funktion bemühen.

    Gespeicherte Passwörter anzeigen in Internet Explorer, Chrome und Firefox

    Es gehört zu den Komfortfunktionen aller modernen Browser, dass sie Login-Informationen für Websites speichern und so das Anmelden an Online-Diensten vereinfachen. Da man die Passwörter nicht mehr eintippen muss, vergisst man sie jedoch leicht. Wechselt man den Browser oder den Rechner, dann benötigt man sie aber wieder. Der Internet Explorer bietet im Gegensatz zu Chrome und Firefox keine Möglichkeit, einmal gespeicherte Kennwörter wieder anzuzeigen, dafür braucht man externe Tools.

    Computername ändern von der Kommandozeile mit netdom und WMI

    Wenn man den Namen eines Computers nicht über die grafische Oberfläche ändern kann, weil diese nicht zur Verfügung steht wie unter Server Core, oder weil PCs per Script umbenannt werden sollen, dann eignen sich dafür netdom.exe oder WMI.

    Konfiguration von Rollen unter Windows Server 2012 exportieren

    Eine wesentliche Neuerung von Windows Server 2012 besteht darin, dass sich damit nicht nur einzelne Rechner administrieren lassen, sondern dass er die Verwaltung mehrerer Server vereinfacht. Zu diesem Konzept zählt auch die Möglichkeit, die Konfiguration von Rollen als XML-Datei zu exportieren und auf andere Server zu übertragen.

    Pfad von Dateien anzeigen mit where.exe

    Wenn auf einem PC mehrere Versionen eines Programms liegen, dann wird beim Aufruf über die Kommandozeile jene ausgeführt, die im Suchpfad weiter vorne ist. Unter Unix/Linux gibt es deshalb schon lange das which-Kommando, das herausfindet, welches Programm tatsächlich gestartet wird. Das Gegenstück unter Windows ist where, das aber auch noch weitere Aufgaben übernehmen kann.

    Windows-Minianwendungen über Gruppenrichtlinien deaktivieren

    Die in Vista eingeführten Sidebar-Gadgets wurden kürzlich von Microsoft als Sicherheitsrisiko eingestuft. Eine Schwachstelle erlaubt potenziellen Angreifern das Ausführen beliebigen Codes im Kontext des angemeldeten Users. Da die meisten Minianwendungen auf beruflich verwendeten PCs ohnehin kaum einen Nutzen bieten, ist die entdeckte Sicherheitslücke eine gute Gelegenheit, die Windows-Sidebar ganz zu deaktivieren. Per Voreinstellung sind die Gadgets eingeschaltet.

    AD-User anlegen, Exchange- und Lync-Konten einrichten mit Z-Hire

    Wenn man häufig neue Mitarbeiter im Active Directory anlegen und zusätzlich ihre Konten für Exchange, Lync oder Office 365 konfigurieren muss, dann kann dies in mühselige Handarbeit ausarten - es sei denn, man automatisiert diese Tätigkeit durch entsprechende Tools. Das kostenlose Z-Hire erspart wiederkehrende Eingaben beim Einrichten neuer User, sein Gegenstück Z-Term hilft dabei, die Konten wieder abzuräumen, wenn ein Mitarbeiter die Firma verlässt.

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