File Server Capacity Tool: Performance von Windows und Samba testen


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    Microsoft veröffentlichte die Version 1.2 des kostenlosen File Server Capacity Tool, mit dem sich Anfragen von Clients über CIFS/SMB simulieren lassen. Die Anwendungen des Programms bestehen in der Kapazitätsplanung für die Anschaffung neuer Hardware, die Kapazitätsmessung vorhandener Server sowie in der Identifikation bestehender Engpässe.

    Eine Testkonfiguration setzt mehrere Clients, einen Server und einen Controller voraus. Letzterer steuert die Testaktivitäten und sammelt die Messdaten ein. Das Tool sieht zudem mehrere mögliche Netzwerktopologien vor, bei denen sich die Clients wahlweise in einem gemeinsamen oder in einem eigenen Segment befinden. Dabei wird auch NIC-Teaming auf dem Server unterstützt.

    Simulation mehrerer Sessions auf einem PC

    Das File Server Capacity Tool simuliert mehrere Sessions von jedem Client. Der Controller steuert den Test und sammelt die DatenDie Client-Komponente ist in der Lage, von jedem PC aus mehrere User-Sessions aufzubauen, so dass sich dadurch die Zahl der nötigen PCs reduziert. Im Zuge von Tests simuliert das Tool gängige Workloads durch Aufrufe von Win32-API-Funktionen und bildet so die Aktivitäten von Office, Windows Explorer oder Kommandozeilen-Tools nach.

    Während der Controller und die Clients auf Windows-PCs laufen müssen, kann das File Server Capacity Tool alle Server testen, die SMB/CIFS unterstützen, also etwa auch Linux mit Samba. Bei produktiv genutzten Maschinen ist zu beachten, dass die Software das Datenlaufwerk für die Simulation von Benutzeraktivitäten ohne Vorwarnung formatiert.

    Unterstützung für Windows-Cluster

    Das File Server Capacity Tool unterstützt nun in der Version 1.2 die Prüfung von virtuellen File-Server auf einem Windows-Cluster. Neu ist auch die Möglichkeit, einzelne Clients zu deaktivieren, ohne wie bisher den gesamten Test neu aufsetzen zu müssen.

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