Hyper-V überwachen mit dem kostenlosen HyperV_Mon

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    Die CPU-Auslastung oder den Speicherverbrauch eines mit Hyper-V virtualisierten Servers kann man nicht einfach messen, indem man innerhalb eines Gastsystems oder der Parent Partition den Task Manager benutzt. Dieser gibt nur Auskunft über die Ressourcen, die für die VM zugänglich sind. Unter den Windows-Bordmitteln eignet sich die Leistungsüberwachung (perfmon.exe) für das Monitoring des gesamten Servers. Das Tool liefert relativ viele Leistungsindikatoren und muss daher für den jeweiligen Zweck angepasst werden. Die Basisinformationen über die Auslastung eines Hyper-V-Servers kann man einfacher mit dem kostenlosen HyperV_Mon von Tim Mangan bekommen.

    Einfaches Tool für die Basisinformationen

    HyperV_Mon liefert die Basisdaten zur Auslastung eines virtualisierten ServerDer Autor empfiehlt seine Software nicht für das permanente Monitoring von Hyper-V, sondern sieht ihren Nutzen primär in stichprobenartigen Überprüfungen der Systemauslastung. Zu diesem Zweck liefert sie wirklich nur die grundlegenden Daten wie die CPU-Nutzung, aufgeschlüsselt nach Host und Gastsystemen. Zusätzlich gibt es Auskunft über den gesamten und verfügbaren Speicher sowie über File- und Netzwerk-I/O.

    Datenbeschaffung über WMI

    Das Programm besteht nur aus einer .exe.Datei, die nicht installiert werden muss, sondern direkt ausgeführt werden kann. Typischerweise startet man es auf einem Windows-Client und liest die Leistungsdaten eines Hyper-V-Servers remote aus. Zu diesem Zweck verwendet HyperV_Mon MWI, so dass auf dem Server die Firewall diese Art des Zugriffs erlauben muss. Um zu überprüfen, ob die entsprechenden Regeln aktiviert sind, gibt man

    netsh advfirewall firewall show rule dir=in name=all|more

    ein. Bei Bedarf konfiguriert man die Firewall mit netsh für den WMI-Zugriff.

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